SL045008 -C3 Zylinderrollenlager von INA
SL045008 -C3 Zylinderrollenlager von INA

INA

Zylinderrollenlager INA SL045008 -C3

Technische Daten
 
Innendurchmesser
40 mm
Außendurchmesser
68 mm
Breite
38 mm
Rollenreihen
zweireihiges Lager
Käfig
kein Käfig, vollrolliges Lager
Außenring
ohne Nut/Schmierbohrung
Bauform
Festlager
Gewicht
0,516 kg
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Zylinderrollenlager INA SL045008 -C3
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Zylinderrollenlager INA SL045008 -C3

Das Zylinderrollenlager SL045008 -C3 von INA nimmt mit den Maßen 40x68x38 mm hohe radiale Lasten auf und bietet vergrößerte interne Lagerluft.

Das Zylinderrollenlager SL045008 -C3 von INA ist ein radial hoch belastbares Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 40 mm, einem Außendurchmesser von 68 mm und einer soliden Breite von 38 mm nimmt diese Bauform erhebliche Radialkräfte auf engem Bauraum auf. Konstrukteure und Instandhalter greifen auf dieses Lager zurück, wenn konventionelle Lager an ihre Belastungsgrenzen stoßen. Umlaufende Schmiernuten und Schmierbohrungen unterstützen dabei eine gezielte Schmierstoffzufuhr im laufenden Betrieb.

In welchen Einsatzbereichen überzeugt das Zylinderrollenlager SL045008 -C3?

Dieses Zylinderrollenlager findet vor allem dort Verwendung, wo schwere Radiallasten auftreten und gleichzeitig thermische oder mechanische Einflüsse auf die Welle wirken. Typische Anwendungsgebiete sind Getriebekonstruktionen sowie mechanische Antriebe im allgemeinen Maschinenbau. Dank der stabilen Rollengeometrie führt das Lager Wellen präzise und nimmt Querkräfte auf. Durch die integrierten Schmiereinrichtungen lässt sich das Wälzlager direkt in zentrale Nachschmierkonzepte einbinden, was ungeplante Stillstandszeiten in Industrieanlagen reduzieren hilft.

Welchen Vorteil bietet die erhöhte Lagerluft C3 beim SL045008?

Die Kennzeichnung C3 steht für ein vergrößertes Radialspiel im Vergleich zur Standardausführung. Diese Ausführung empfiehlt sich, wenn im Betrieb mit Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring zu rechnen ist. Erwärmt sich die Welle stärker als das Gehäuse, dehnt sich der Innenring aus. Das zusätzliche Lagerspiel der C3-Klasse fängt diese Ausdehnung auf, ohne dass sich die Rollkörper verklemmen. Auch bei strammen Passungen auf der Welle trägt die C3-Lagerluft dazu bei, eine unzulässige Vorspannung im Betrieb zu vermeiden.

Welche Maße hat das Zylinderrollenlager SL045008 -C3?

Mit einer Bohrung von 40 mm, einem Außendurchmesser von 68 mm und einer Breite von 38 mm ist das Lager kompakt bemessen. Diese Abmessungen erlauben die Aufnahme hoher radialer Kräfte bei begrenztem axialem Bauraum. Vor dem Einbau empfiehlt sich die Prüfung von Wellensitz und Gehäusebohrung auf Maßhaltigkeit.

Was bedeutet das Nachsetzzeichen C3 bei diesem Lager?

C3 kennzeichnet eine vergrößerte radiale Lagerluft über dem Normalbereich. Diese Ausführung wirkt einem Verklemmen der Wälzkörper entgegen, falls im Einsatzbetrieb hohe Betriebstemperaturen auftreten oder feste Presssitze gewählt werden. Dadurch bleibt die Leichtgängigkeit auch bei thermischer Ausdehnung der Lagerringe erhalten.

Wie erfolgt die Nachschmierung beim Zylinderrollenlager SL045008 -C3?

Zur gezielten Schmierstoffversorgung verfügt das Lager über eine umlaufende Schmiernut und radiale Schmierbohrungen. Frischer Schmierstoff gelangt dadurch direkt zwischen die Laufbahnen und Rollkörper. Dies vereinfacht die regelmäßige Wartung und trägt zu einer zuverlässigen Funktion bei kontinuierlichem Anlagenbetrieb bei.

Welche Kräfte kann dieses Zylinderrollenlager aufnehmen?

Die Konstruktion ist primär auf sehr hohe radiale Kräfte ausgelegt. Durch den linienförmigen Kontakt zwischen Rollen und Laufbahnen widerstehen Zylinderrollenlager hohen Belastungen zuverlässig. Reine Axialbelastungen sollten über separat dafür ausgelegte Festlagerkonstruktionen abgefangen werden.

Kann das Lager SL045008 -C3 durch ein Standardlager ohne C3 ersetzt werden?

Ein Austausch gegen ein Lager mit Normalspiel ist nur ratsam, wenn keine nennenswerten Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten. Lag die C3-Ausführung der ursprünglichen Konstruktion zugrunde, könnte ein Lager mit geringerer Lagerluft im Betrieb heißlaufen und vorzeitig ausfallen.

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