KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 8,45 € | 160,47 € |
| 5 | 16,90 € | 152,02 € |
Das Zylinderrollenlager NJ220 von JTEKT-KOYO (100x180x34 mm) nimmt als einreihiges Stützlager hohe Radiallasten und einseitige Axialkräfte auf.
Das Zylinderrollenlager NJ220 von JTEKT-KOYO ist ein offenes, einreihiges Rollenlager für mechanisch beanspruchte Industrieanwendungen. Dank des modifizierten Linienkontakts der zylindrischen Wälzkörper nimmt dieses Wälzlager hohe Radialkräfte auf. Mit einer Bohrung von 100 mm, einem Außendurchmesser von 180 mm und 34 mm Breite entspricht es der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Ein Stahlblechkäfig führt die Rollen, während die normale Radiallagerluft für exakten Lauf im Normalbetrieb sorgt.
Dieses Radiallager bewährt sich vor allem dort, wo schwere Radiallasten auf rotierende Wellen einwirken und Führungskräfte in einer Richtung gefordert sind. Typische Einsatzgebiete umfassen den allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau bei Wellenlagerungen mit einseitiger Axialfixierung. Da das Zylinderrollenlager NJ220 als Stützlager ausgeführt ist, stützt es die Welle in einer axialen Richtung ab. Das offene Lager erlaubt eine gezielte Schmiermittelzufuhr durch das Gehäuse und deckt Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius ab.
Die Bauform NJ besitzt zwei feste Borde am Außenring und einen festen Bord am Innenring. Dadurch ist der Innenring zu einer Seite hin herausnehmbar, was die Montage und Demontage erleichtert. Wellen und Gehäuse lassen sich separat vormontieren. Gleichzeitig gleicht das Lager axiale Längenänderungen der Welle in Gegenrichtung aus. Planen Sie für dieses offene Lager ohne Nut oder Schmierbohrung am Außenring eine externe Gehäuseabdichtung und eine passende Schmierstoffversorgung ein.
Einreihiges Zylinderrollenlager mit 100 mm Bohrung, 180 mm Außendurchmesser und 34 mm Breite. Durch den Linienkontakt der Zylinderrollen nimmt es hohe radiale Kräfte auf. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper, während die Standard-Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 einen sauberen Rundlauf im regulären Maschinenbau unterstützt.
Zwei feste Borde am Außenring und ein fester Bord am Innenring stützen die Welle einseitig in axialer Richtung ab. In Gegenrichtung lässt die Bauart eine axiale Verschiebung der Welle zu. Dadurch gleichen Sie temperaturbedingte Längenänderungen im laufenden Betrieb zwanglos aus, ohne dass schädliche Zusatzspannungen auf das Lager wirken.
Durch die asymmetrische Bordanordnung lässt sich der Innenring getrennt vom Außenring und Rollensatz montieren. Das ermöglicht den separaten Einbau von Welle und Gehäuseteilen, insbesondere bei festen Passungen. Auch Inspektionen, Vermessungen und der Austausch verschlissener Teile in Werkstatt und Instandhaltung gestalten sich dadurch handlicher.
Als offene Ausführung besitzt dieses Lager keine integrierten Dichtungen und erfordert eine externe Schmierung mit Schmierfett oder Schmieröl über das Lagergehäuse. Da der Außenring keine Nut und keine Schmierbohrung aufweist, erfolgt der Schmiermitteleintrag seitlich über die offenen Stirnseiten. Gehäusedichtungen schützen das Lager vor Verschmutzung.
Zulässig ist ein Betriebsbereich von -20 bis +120 Grad Celsius. Sowohl die Formstabilität der gehärteten Stahlringe als auch der verbaute Stahlblechkäfig sind auf diesen Bereich ausgelegt. Stimmen Sie den eingesetzten Gehäuseschmierstoff auf die jeweilige Betriebstemperatur ab, damit der lasttragende Schmierfilm zwischen Rollen und Laufbahnen stabil bleibt.
Die normale Radiallagerluft (Normalluft) beschreibt den werksseitig definierten radialen Spielraum der Rollen zwischen Innen- und Außenring im unbelasteten Zustand. Sie ist für übliche Wellen- und Gehäusepassungen sowie moderate Betriebstemperaturen ausgelegt, sodass nach dem Aufpressen der Lagerringe ein ausreichendes Betriebsspiel für leichten Lauf verbleibt.