NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 3 | 94,42 € | 849,77 € |
Durch die Linienberührung der Zylinderrollen nimmt dieses Lager hohe radiale Kräfte auf. Mit den Hauptabmessungen von 160 mm Bohrung, 290 mm Außendurchmesser und 80 mm Breite eignet sich die Konstruktion für schwere Wellenlagerungen. Die offene Bauform ermöglicht eine flexible Schmierung mit Fett oder Öl im Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius.
Dieses einreihige Zylinderrollenlager dient vor allem als Stützlager bei hohen radialen Dauerbelastungen. Die NJ-Bauform besitzt zwei feste Borde am Außenring und einen festen Bord am Innenring. Dadurch nimmt die Lagerung axiale Kräfte aus einer Richtung auf, während der Innenring einseitig herausnehmbar bleibt. Diese Bauform kommt bevorzugt dort zum Einsatz, wo thermische Längenausdehnungen der Welle eine definierte axiale Verschiebbarkeit erfordern.
Bei der Auslegung der Lagerstelle spielen Käfigausführung und Radialluft eine zentrale Rolle. Die vergrößerte Radiallagerluft C3 gleicht Maßänderungen aus, die durch feste Passungen oder Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring entstehen. Dank der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 fügt sich das Bauteil maßgenau in genormte Gehäuse ein.
Mit einem Innendurchmesser von 160 mm, einem Außendurchmesser von 290 mm und einer Breite von 80 mm entspricht das Lager standardisierten Dimensionen. Es handelt sich um ein einreihiges Zylinderrollenlager ohne Dichtscheiben. Aufgrund der offenen Konstruktion stimmen die Anschlussmaße mit Standardgehäusen überein, wobei der Außenring ohne Nut und ohne Schmierbohrung ausgeführt ist.
Bei der NJ-Ausführung verfügt der Außenring über zwei feste Borde und der Innenring über einen festen Bord. Dadurch wirkt das Wälzlager als Stützlager und nimmt Axialkräfte in einer Richtung auf. Zudem ist der Innenring einseitig herausnehmbar, was die getrennte Montage von Innen- und Außenring auf Welle und Gehäuse erleichtert.
Mit der Kennzeichnung C3 weist das Lager eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung auf. Dieses zusätzliche Betriebsspiel mindert die Gefahr eines Verspannens der Wälzkörper bei festen Passungen oder betriebsbedingten Temperaturunterschieden zwischen Welle und Gehäuse. Die Ausführung trägt dazu bei, dass das Lager auch bei thermischer Ausdehnung reibungsarm läuft.
Für den Betrieb ist ein Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius spezifiziert. Sowohl die Lagerringe als auch der geführte Messingkäfig eignen sich für diese Einsatztemperaturen. Bei der Schmierstoffauswahl sollten Schmierfette oder Schmieröle gewählt werden, deren Spezifikation diesen thermischen Einsatzbereich abdeckt.
In diesem Lager führt der Messingkäfig die einzelnen Zylinderrollen parallel zur Drehachse und hält sie auf Abstand. Der Werkstoff Messing weist eine hohe mechanische Festigkeit auf. Dadurch bleibt die Führung der Wälzkörper auch bei Schwingungen oder wechselnden Belastungszuständen stabil.
Da das Lager als offene Variante ohne integrierte Dichtungen gefertigt ist, erfolgt die Schmierstoffversorgung über das Gehäusekonzept. Je nach Betriebsanforderungen kommen Schmierfett oder Schmieröl zum Einsatz. Externe Gehäusedichtungen tragen dazu bei, dass weder Fremdpartikel noch Feuchtigkeit an die Laufbahnen gelangen.
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