NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 6,75 € | 128,20 € |
| 20 | 13,49 € | 121,46 € |
Dank der beiden festen Borde am Außenring sowie des festen Bordes mit loser Bordscheibe am Innenring nimmt dieses Wälzlager neben vorrangig hohen Radialkräften auch axiale Führungskräfte in beide Richtungen auf. Die offene Ausführung ohne integrierte Dichtung erlaubt eine direkte Zufuhr von Schmierfett oder Schmieröl. NKE Steyr fertigt diese Einheit in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Konstrukteure und Instandhalter wählen diese Bauform, wenn Wellenführungen mit schweren Radiallasten präzise in axialer Position gehalten werden sollen. Durch den Linienkontakt zwischen Rollen und Laufbahnen verteilt das Bauteil mechanische Belastungen gleichmäßig. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius. Typische Einsatzbereiche finden sich in Industrieanwendungen und Getriebestufen, bei denen getrennte Gehäuseabdichtungen die Lagerstelle vor Umgebungseinflüssen abschirmen.
Der massive Messingkäfig führt die Rollenkörper auch unter anspruchsvollen Schwingungen oder wechselnden Drehzahlen formstabil. Im Vergleich zu Lagern mit Normalspiel weist dieses Modell die Lagerluft C3 auf, also ein vergrößertes radiales Spiel im Ausgangszustand. Diese Auslegung dient dazu, wärmebedingte Ausdehnungen von Welle oder Gehäuse im laufenden Betrieb auszugleichen. Bei der Konstruktion ist zu berücksichtigen, dass der Außenring ohne Nut und Schmierbohrung ausgeführt ist.
Als Festlager verfügt diese Ausführung über zwei feste Borde am Außenring sowie einen festen Bord und eine lose Bordscheibe am Innenring. Dadurch überträgt das Lager Axialkräfte in beide Richtungen und fixiert die Welle axial im Gehäuse, während es hohe radiale Lasten aufnimmt.
Mit 70 mm Bohrung, 125 mm Außendurchmesser und 24 mm Einbaubreite definiert das Lager den erforderlichen Bauraum für den Sitz auf der Welle und in der Gehäusebohrung.
C3 bezeichnet eine vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieses zusätzliche Spiel dient dazu, thermische Differenzen zwischen Innen- und Außenring im Betrieb auszugleichen oder ein zu geringes Restspiel bei festen Passungen zu vermeiden.
Für den Käfig kommt Messing zum Einsatz. Der massive Käfigwerkstoff bietet mechanische Stabilität und Festigkeit, sodass er Belastungen und Schwingungen im Betrieb standhält.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius. In diesem Bereich bleiben die Komponenten und der Messingkäfig formstabil und behalten ihre Tragfähigkeit.
Ja, da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt. Um Schmiermittelverluste und das Eindringen von Schmutz zu verhindern, sind in der umgebenden Gehäusekonstruktion externe Abdichtungen wie Wellendichtringe erforderlich.
NKE AUSTRIA GmbH
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