NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 8,42 € | 160,00 € |
| 5 | 16,84 € | 151,58 € |
Dank des Linienkontakts zwischen Zylinderrollen und Laufbahnen bewältigt dieses Lager hohe Radialkräfte. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1). Mit einem Innendurchmesser von 65 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm sowie einer Breite von 33 mm passt das Modell in genormte Gehäusebohrungen.
Konstrukteure setzen dieses Radial-Rollenlager vorrangig in Wellenlagerungen ein, in denen hohe Querkräfte auftreten und eine steife Führung verlangt wird. Die Bauform NJ fungiert dabei als Stützlager: Sie stützt radiale Hauptlasten ab und führt die Welle zusätzlich in einer axialen Richtung. Für den Ausgleich von Wärmedehnungen lässt die Bauart axiale Verschiebungen innerhalb des Lagers in Gegenrichtung gezielt zu.
Die Ausführung mit der radialen Lagerluftgruppe C4 bietet einen größeren radialen Spielraum als die Standardlagerluft. Dieser vergrößerte Spielraum wirkt einem Verspannen der Rollen entgegen, wenn im Betrieb starke Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen zum Einsatz kommen. Der einseitig herausnehmbare Innenring erleichtert die Montage. Innen- und Außenring lassen sich getrennt voneinander auf Welle und Gehäuse montieren, bevor die Baugruppen zusammengeführt werden.
Dieses Zylinderrollenlager besitzt eine Bohrung von 65 mm, einen Außendurchmesser von 140 mm sowie eine Breite von 33 mm. Diese Hauptabmessungen folgen standardisierten Maßreihen für einreihige Radial-Zylinderrollenlager und erleichtern den präzisen Einbau in entsprechende Lagersitze von Welle und Gehäuse.
Die NJ-Bauform verfügt über zwei feste Borde am Außenring und einen festen Bord am Innenring. Dadurch nimmt das Lager nicht nur hohe Radialkräfte auf, sondern übernimmt zusätzlich eine Stützlagerfunktion für Axialkräfte aus einer Richtung. Zudem lässt sich der Innenring für Montagezwecke einseitig abziehen.
Die Kennzeichnung C4 steht für eine radial vergrößerte Lagerluft, die oberhalb der Klassen Normal und C3 liegt. Sie schafft zusätzlichen Spielraum zwischen Rollen und Laufbahnen. Dies ist vorteilhaft bei starker Erwärmung der Welle oder bei engen Passungen, damit das Lager im Betrieb nicht verklemmt.
Das Wälzlager ist in der Toleranzklasse P0 gefertigt, die auch als Normaltoleranz (PN) oder im internationalen Sprachgebrauch als ABEC 1 bezeichnet wird. Diese Klasse definiert genormte Grenzmaße für Bohrungs-, Außen- und Breitentoleranzen sowie den Rundlauf und erfüllt die üblichen Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau.
Zylinderrollenlager nutzen zylindrische Rollen statt Kugeln als Wälzkörper. Durch den daraus resultierenden Linienkontakt bieten sie eine vergrößerte Kontaktfläche und damit eine hohe radiale Tragfähigkeit sowie Formsteifigkeit. Sie eignen sich daher vor allem für Anwendungen mit schweren Radialbelastungen.
NKE AUSTRIA GmbH
Im Stadtgut C4, 4407 Steyr, Austria
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