NSK
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| 35 | 3,77 € | 33,87 € |
Das Zylinderrollenlager NU307 EW von NSK bietet als einreihiges Loslager mit den Abmessungen 35x80x21 mm eine hohe radiale Tragfähigkeit im Maschinenbau.
Das Zylinderrollenlager NU307 EW von NSK nimmt vorwiegend hohe Radialkräfte auf und führt die gelagerte Welle im Lagersitz. Dank des Linienkontakts zwischen den zylindrischen Rollen und den Laufbahnen nimmt diese Bauform hohe Querkräfte auf. Durch die Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 passt das Wälzlager präzise in genormte Standard-Lagersitze industrieller Antriebe.
Dieses einreihige Rollenlager eignet sich vor allem für industrielle Wellenlagerungen, bei denen erhebliche radiale Belastungen auftreten. In Kombination mit einem passenden Festlager gleicht die NU-Bauform thermische Längenänderungen der rotierenden Welle aus. Da der Außenring feste Borde besitzt und der Innenring bordlos ausgeführt ist, verschiebt sich die Welle axial im Lagerinneren. Mechanische Konstruktionen mit einwirkenden Stoßkräften nutzen dabei die Formsteifigkeit der Rollenführung.
Der beidseitig herausnehmbare Innenring erleichtert sowohl die Erstmontage als auch spätere Wartungsarbeiten. Innen- und Außenring lassen sich separat voneinander auf der Welle und im Gehäuse montieren, was typische Einbaufehler reduziert. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper und erlaubt den Einsatz im Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad. Da der Außenring ohne Nut und Schmierbohrung gefertigt ist, erfolgt die Schmiermittelzufuhr direkt über das umgebende Gehäuse.
Mit einer Bohrung von 35 mm, einem Außendurchmesser von 80 mm sowie einer Breite von 21 mm entspricht das Lager den standardisierten Hauptabmessungen dieser Baugröße. Diese Maße ermöglichen den direkten Einbau in bestehende Maschinenkonstruktionen mit genormten Lagersitzen.
Die Bauform NU zeichnet sich durch zwei feste Führungsborde am Außenring und einen bordlosen Innenring aus. Dadurch fungiert die Einheit als reines Loslager. Sie nimmt ausschließlich radiale Lasten auf und lässt axiale Längenänderungen der Welle innerhalb des Lagers ungehindert zu.
Normale Radiallagerluft kennzeichnet das standardmäßige Radialspiel zwischen den Rollen und den Laufbahnen im unverbauten Zustand. Diese Auslegung ist für übliche Betriebstemperaturen und standardisierte Passungswahlen vorgesehen, um ein Verklemmen der Wälzkörper im regulären Betrieb zu verhindern.
Zugelassen ist das Lager für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius. Die Werkstoffe der Lagerringe sowie die Beständigkeit des Stahlblechkäfigs decken damit ein breites Spektrum anspruchsvoller industrieller Umgebungsbedingungen ab.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dichtungen. Die Versorgung mit Schmierstoff erfolgt über das Gehäusesystem, beispielsweise über eine Ölschmierung oder eine Fettfüllung. Eine externe Gehäuseabdichtung ist erforderlich, um das Eindringen von Schmutzpartikeln in das Lagerinnere zu verhindern.
Der Stahlblechkäfig hält die Rollenkörper in gleichmäßigem Abstand und reduziert das Trägheitsmoment der rotierenden Komponenten. Durch seine Festigkeit gegenüber mechanischen Schwingungen unterstützt er den weiten Temperatureinsatzbereich des Wälzlagers zuverlässig.
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