NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 7,32 € | 139,15 € |
| 20 | 14,64 € | 131,83 € |
Das Zylinderrollenlager NJ314 W von NSK bietet mit 70 mm Bohrung, 150 mm Außendurchmesser eine stabile Stützlager-Funktion für anspruchsvolle Radiallasten.
Das einreihige Zylinderrollenlager NJ314 W nimmt vorrangig hohe Radialkräfte auf und führt Wellen axial in einer Richtung. Durch den Linienkontakt zwischen Rollen und Laufbahnen bietet diese Bauform eine ausgeprägte Steifigkeit. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad. Da der Außenring ohne Schmierbohrung ausgeführt ist, erfolgt die Versorgung mit Schmierstoff über das umgebende Lagergehäuse.
Dieses Radialrollenlager kommt bevorzugt in Industrieanwendungen zum Einsatz, bei denen hohe radiale Tragkräfte gefordert sind. Überall dort, wo reine Radialbelastungen mit einseitigen Axialführungskräften zusammentreffen, leistet die NJ-Konstruktion Führungsarbeit. Der offene Aufbau ermöglicht den Betrieb im Ölbad oder in fettgeschmierten Gehäusen, wobei Sie auf eine wirksame Abdichtung der umgebenden Konstruktion achten sollten, um das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern.
Als Stützlager besitzt dieses Wälzlager zwei feste Borde am Außenring und einen festen Bord am Innenring. Dadurch nimmt die Lagerung axiale Verschiebungen in eine Richtung zwangfrei auf, während die Gegenseite fixiert bleibt. Der Innenring lässt sich einseitig herausnehmen, was die getrennte Montage von Welle und Gehäuse erleichtert. In Verbindung mit der normalen Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 fügt sich das Bauteil präzise in genormte Passungssitze ein.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 70 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm und eine Baubreite von 35 mm. Diese standardisierten Maße erleichtern den Austausch in bestehenden Anlagen und Konstruktionen. Vor dem Einbau sollten Sie die Maße des Wellen- sowie des Gehäusesitzes auf Maßhaltigkeit prüfen.
Die NJ-Ausführung besitzt zwei angeformte Borde am Außenring sowie einen Bord am Innenring. Diese Konstruktion stützt die Welle axial in einer Richtung ab, während die entgegengesetzte Axialrichtung Ausgleichsbewegungen zulässt. Zudem lässt sich der Innenring bei der Installation separat auf die Welle aufziehen, was den Einbauaufwand minimiert.
Ausgelegt ist das Bauteil für Einsatztemperaturen von -30 bis +150 Grad. Der verbaute Stahlblechkäfig behält in diesem Temperaturfenster seine Formstabilität bei. Bei der Wahl des Schmierstoffs müssen Sie darauf achten, dass Fett oder Schmieröl ebenfalls für diesen Bereich freigegeben sind, damit der Schmierfilm intakt bleibt.
Gefertigt wird das Lager in der normalen Toleranzklasse P0/PN, die auch ABEC 1 entspricht. Die Radiallagerluft liegt im regulären Normbereich. Diese Kombination eignet sich für übliche industrielle Passungsverhältnisse und begünstigt einen ruhigen Lauf, sofern weder extreme Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring noch übermäßige Presspassungen vorliegen.
Als offenes Wälzlager besitzt es keine werkseitig integrierten Dichtscheiben. Diese Bauart eignet sich für Baugruppen mit zentraler Öl- oder Fettschmierung, bei denen das Gehäuse die Abdichtung übernimmt. Das Schmiermittel kann ungehindert an die Rollen und Borde gelangen, was Reibung sowie Wärmeentwicklung wirksam mindert.
Da der Außenring weder über eine Nut noch über Bohrungen verfügt, wird das Schmiermittel seitlich an das Lager herangeführt. In Tauchbädern oder Gehäusen mit axialer Schmierstoffzufuhr verteilt der Stahlblechkäfig das Medium gleichmäßig auf die Wälzkörper. Achten Sie auf eine saubere Zuführung, um Verschleiß zu vermeiden.
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