INA
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Das zweireihige, vollrollige Zylinderrollenlager SL045030 -D von INA mit 150 mm Bohrung nimmt hohe Radiallasten sowie beidseitige Axialkräfte als Festlager auf.
Das Zylinderrollenlager SL045030 -D von INA ist ein zweireihiges Wälzlager mit den Abmessungen 150 mm Bohrung, 225 mm Außendurchmesser und 100 mm Breite. Als vollrolliges Zylinderrollenlager verzichtet die Konstruktion auf einen Käfig, wodurch der vorhandene Raum maximal mit Rollenkörpern gefüllt ist. Diese Bauweise führt zu einer besonders hohen Tragfähigkeit bei radialer Krafteinleitung. Das offene Lager verfügt über normale Radiallagerluft und entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Dieses Wälzlager dient vor allem der Aufnahme sehr hoher radialer Kräfte bei moderaten Drehzahlen. Durch die Auslegung als Festlager fixiert die Einheit die Welle in beiden axialen Richtungen gegenüber dem Gehäuse. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie in Wellenlagerungen, bei denen die Ringnut im Außenring eine axiale Fixierung über Sicherungsringe ermöglicht. Die Schmiernut samt Schmierbohrungen im Innen- und Außenring erleichtert das Nachschmieren im Betrieb.
Vollrollige Rollenlager weisen aufgrund der aneinander abrollenden Wälzkörper niedrigere Grenzdrehzahlen auf als Ausführungen mit Käfig. Dafür bieten sie eine hohe radiale Steifigkeit. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, benötigt die Lagerstelle gehäuseseitigen Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +80 Grad Celsius. Die Schmierkanäle unterstützen eine gezielte Schmierstoffversorgung.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 150 mm, einen Außendurchmesser von 225 mm sowie eine Gesamtbreite von 100 mm auf. Diese Maße definieren den benötigten Bauraum auf der Welle sowie im Gehäuse. Dank der genormten Toleranzklasse P0/PN lässt sich das Bauteil passgenau in die vorgesehenen Lagersitze integrieren.
Bei vollrolligen Wälzlagern entfällt der Käfig, sodass die maximale Anzahl an Zylinderrollen im Lagerquerschnitt montiert ist. Dadurch vergrößert sich die wirksame Kontaktfläche, was die radiale Belastbarkeit gegenüber Lagern mit Käfig erhöht. Allerdings bedingt der direkte Kontakt der Rollen untereinander eine höhere Reibung, weshalb geringere Drehzahlen zulässig sind.
Als Festlager übernimmt das Modell die Aufgabe, die Welle sowohl radial zu führen als auch axial in beiden Richtungen im Gehäuse zu positionieren. Dies dient dazu, axiale Verschiebungen der Welle relativ zur Umgebungsstruktur zu begrenzen. Um thermisch bedingte Längenänderungen der Welle auszugleichen, wird die Gegenseite typischerweise mit einem Loslager kombiniert.
Die umlaufenden Schmiernuten und Schmierbohrungen an Innen- und Außenring erlauben das Einbringen von frischem Schmierstoff direkt in die Rollenbahnen. Dies erleichtert die regelmäßige Wartung im laufenden Betrieb, da Schmierfett oder Schmieröl ohne Demontage zugeführt werden kann. Eine gleichmäßige Schmierstoffverteilung über die gesamte Lagerbreite wird dadurch unterstützt.
Der spezifizierte Betriebstemperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +80 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzen bleibt die Formstabilität der Lagerringe sowie die Funktion der Rollen erhalten. Bei der Schmierstoffwahl muss darauf geachtet werden, dass das verwendete Schmierfett oder Schmieröl für die jeweilige Einsatztemperatur innerhalb dieser Bandbreite geeignet ist.
Das Zylinderrollenlager SL045030 -D besitzt ab Werk keine integrierten Dichtscheiben. Um das Eindringen von Schmutzpartikeln oder Feuchtigkeit in die Laufbahnen abzuwehren und Schmierstoff im Lagerbereich zu halten, ist eine externe Gehäuseabdichtung erforderlich. Hierfür kommen je nach Umgebungsbedingung Labyrinthdichtungen, Radial-Wellendichtringe oder V-Ringe an den Gehäusedeckeln infrage.
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