FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 679,90 € | 12.918,16 € |
| 3 | 1.359,81 € | 12.238,25 € |
Das Zylinderrollenlager NU2360 -E-TB-M1-C3 von FAG Wälzlager nimmt mit den Maßen 300x620x185 mm hohe Radialkräfte als zerlegbares Loslager auf.
Das Zylinderrollenlager NU2360 -E-TB-M1-C3 ist ein einreihiges Radial-Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen im Großlagerbereich. Bei Abmessungen von 300 mm Bohrung, 620 mm Außendurchmesser und 185 mm Breite nimmt diese Konstruktion erhebliche radiale Kräfte auf. Der Hersteller FAG Wälzlager fertigt das Lager in der NU-Bauform, bei der der Innenring bordlos ausgeführt ist. Dadurch lässt sich der Innenring beidseitig herausnehmen, was die getrennte Montage von Innen- und Außenring in Gehäuse und Welle erleichtert.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Lagerausführung vor allem dort, wo reine Radialbelastungen bei Wellendehnungen oder Gehäuseverschiebungen vorliegen. Durch den bordlosen Innenring dient das Lager als klassisches Loslager. Es gleicht axiale Längenänderungen der Welle direkt im Lagerinneren zwangfrei aus, ohne dass axiale Verspannungen entstehen. Typische Einsatzfelder finden sich in schweren Lagerungsanordnungen des Maschinenbaus, in denen Bauteile thermischen Dehnungen ausgesetzt sind.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine vergrößerte radiale Lagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Rollen und Laufbahnen ist erforderlich, wenn im Betrieb starke Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten oder feste Passungen zum Einsatz kommen. Ein Presssitz auf der Welle oder im Gehäuse weitet den Innenring auf beziehungsweise verengt den Außenring. Die C3-Lagerluft federt diese elastische Verformung ab, sodass das Lager im laufenden Betrieb mit ausreichendem Betriebsspiel arbeitet.
Dieses Großlager besitzt eine Bohrung von 300 mm, einen Außendurchmesser von 620 mm sowie eine Breite von 185 mm. Dank dieser Maße und der massiven Ausführung eignet sich das Wälzlager für schwere mechanische Komponenten. Beachten Sie bei der Konstruktion den nötigen Einbauraum für den Außenring und die Welle.
Bei der Bauform NU besitzt der Außenring zwei feste Führungsborde, während der Innenring bordlos gefertigt ist. Dadurch kann sich die Welle relativ zum Gehäuse axial in beide Richtungen frei verschieben. Längenänderungen durch thermische Ausdehnung der Welle fängt das Lager somit zwangfrei im Wälzkörpersatz ab.
Die Bauart ohne Borde am Innenring erlaubt ein vollständiges Trennen der Lagerringe. Sie können den Innenring separat auf die Welle und den Außenring samt Rollensatz in das Lagergehäuse montieren. Dieses Merkmal vereinfacht Handhabung, Einbau und Wartung insbesondere bei schweren Maschinenteilen im industriellen Umfeld.
Das Nachsetzzeichen C3 weist auf eine größere radiale Lagerluft als die standardmäßige Normalluft hin. Dieser zusätzliche interne Freiraum wirkt einem Klemmen der Wälzkörper entgegen, wenn feste Presspassungen die Ringe verformen oder betriebsbedingte Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring entstehen. Dadurch bleibt der leichte Lauf der Rollen erhalten.
Die Ausführung weist am Außenring weder eine Schmiernut noch eine Schmierbohrung auf. Das Schmiermittel muss daher über die Stirnseiten oder entsprechende Gehäusebohrungen an die Laufbahnen und Zylinderrollen herangeführt werden. Berücksichtigen Sie diesen Aspekt bei der Gestaltung des Schmierkonzepts und der Dichtungsanordnung an Ihrer Lagerstelle.
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