FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 9,97 € | 189,71 € |
| 5 | 19,96 € | 179,72 € |
Das Zylinderrollenlager NU2311 -E-M1A von FAG mit 55 mm Bohrung dient als einreihiges Loslager für schwere radiale Lasten im Maschinenbau.
Das Zylinderrollenlager NU2311 -E-M1A von FAG führt als radiales Rollenlager hohe Kräfte bei kompaktem Bauraum ab. Durch die Abmessungen von 55 mm Bohrung, 120 mm Außendurchmesser und 43 mm Breite fügt sich die Komponente in genormte Gehäusesitze ein. Dank des Linienkontakts der Zylinderrollen nimmt das Bauteil hohe Radialkräfte auf. Industrielle Anwender und Instandhalter nutzen diese Ausführung vor allem dort, wo stoßartige Kräfte wirken und eine exakte Wellenführung verlangt wird.
Dieses Zylinderrollenlager kommt vorwiegend in Getrieben, Elektromotoren und industriellen Antriebssträngen zum Einsatz. Da die Bauform NU als reines Loslager fungiert, gleicht sie axiale Längenänderungen der Welle infolge von Temperaturunterschieden spannungsfrei im Lagerinneren aus. Die Konstruktion verarbeitet hohe radiale Belastungen, nimmt jedoch keine axialen Führungskräfte auf. Konstrukteure kombinieren dieses Bauteil daher oft mit einem separaten Festlager auf der Gegenseite, um eine statisch bestimmte Lagerung zu erzielen.
Der einteilige Messing-Massivkäfig führt die Zylinderrollen präzise und stützt sich dabei am Außenring ab. Diese außenbordzentrierte Führung verleiht dem Bauteil bei schnellen Beschleunigungen oder Vibrationen hohe Formstabilität. Durch den beidseitig herausnehmbaren Innenring lässt sich das Lager getrennt voneinander auf Welle und Gehäuse montieren. Der Außenring verfügt über zwei feste Führungsborde, kommt jedoch ohne Nut oder Schmierbohrung aus, was Sie bei der Konzeption der Schmierstoffzufuhr berücksichtigen sollten.
Die Hauptabmessungen betragen 55 mm für den Innendurchmesser, 120 mm für den Außendurchmesser sowie 43 mm in der Breite. Mit diesen Maßen lässt sich das einreihige Wälzlager passgenau in dafür vorgesehene Gehäuse- und Wellensitze im Maschinenbau integrieren.
Bei der Bauform NU verfügt der Außenring über zwei feste Führungsborde, während der Innenring bordlos ausgeführt ist. Diese Bauweise erlaubt eine freie axiale Verschiebung zwischen Welle und Gehäuse in beiden Richtungen. Dadurch eignet sich das Bauteil als reines Loslager zur Kompensation von Wärmeausdehnungen.
Die beidseitige Lösbarkeit des Innenrings vereinfacht die Montage und Demontage komplexer Baugruppen erheblich. Sie können den Innenring separat auf die Welle aufpressen und den Außenring samt Rollenkranz im Gehäuse positionieren. Beim Zusammenbau schieben sich die Komponenten zwangfrei ineinander, was Montagefehler minimiert.
Ein massiver Messingkäfig widersteht dynamischen Kräften und thermischen Einwirkungen stabiler als einfache Blechkäfige. Die Kennzeichnung M1A steht für die Führung auf dem Außenringbord. Dies reduziert die Belastung der Rollen bei schnellen Drehzahlschwankungen und unterstützt den ruhigen Lauf der Wälzkörper bei vibrationsträchtigen Anwendungen.
Nein, dieses Lager nimmt ausschließlich radiale Belastungen auf. Weil der Innenring keine Halteborde besitzt, kann er axial durch das Rollenpaket gleiten. Zur axialen Fixierung einer Welle muss in der Konstruktion zwingend ein Festlager, beispielsweise ein Rillenkugellager oder ein Zylinderrollenlager der Bauform NUP, vorgesehen werden.
Da der Außenring dieses Lagers ohne Schmiernut und ohne Schmierbohrungen ausgeführt ist, erfolgt die Schmiermittelzufuhr seitlich über den Gehäuseraum. Je nach Anforderung kommen geeignete Industrieöle oder Wälzlagerfette zum Einsatz. Bei der Einbindung in Umlaufschmierungen ist auf ausreichenden Durchfluss entlang der Rollenstirnflächen zu achten.
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