ZEN
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Das vollrollige Zylinderrollenlager NNC4830 -V von ZEN (150x190x40 mm) nimmt als zweireihiges Festlager hohe Radiallasten bei geringer Bauhöhe auf.
Das Zylinderrollenlager NNC4830 -V von ZEN ist ein zweireihiges Wälzlager mit zylindrischer Bohrung für Industrieanwendungen mit hohem Lastniveau. Mit einer Bohrung von 150 mm, einem Außendurchmesser von 190 mm und 40 mm Breite eignet sich die Baugruppe für Wellenführungen mit schlankem Querschnitt. Weil das Lager ohne Käfig ausgeführt ist, nutzt es die maximale Rollenanzahl zur radialen Kraftübertragung. Konstruktionen nutzen diese Bauart vor allem dort, wo bei mäßigen Drehzahlen erhebliche Kräfte wirken.
Als Festlager führt die zweireihige Rollenanordnung Wellen in beiden axialen Richtungen und nimmt gleichzeitig hohe radiale Querkräfte auf. Durch den vollrolligen Aufbau verteilt sich die Last auf eine maximale Anzahl an Wälzkörpern, was die statische und dynamische Tragfähigkeit im Vergleich zu Käfiglagern erhöht. Dieser Lagertyp kommt vor allem bei reduzierten Drehzahlen zum Einsatz, wenn eine exakte Führung der Welle unter Last erforderlich ist.
Die vollrollige Bauform des Lagers maximiert den Kontakt zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen. Durch den Wegfall eines trennenden Käfigs berühren sich benachbarte Rollen, weshalb geringere Grenzdrehzahlen als bei Käfiglagern zulässig sind. Die offene Bauform erfordert eine geschützte Einbauumgebung mit bauseitiger Abdichtung. Da der Außenring ohne Nut und Schmierbohrung gefertigt ist, erfolgt die Schmierstoffversorgung über die umliegende Gehäusekonstruktion. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius.
Die Hauptabmessungen betragen 150 mm Bohrungsdurchmesser, 190 mm Außendurchmesser und 40 mm Breite. Diese Maße bestimmen den Lagersitz auf der Welle sowie im Gehäuse. Dank des schlanken Querschnitts lässt sich das Wälzlager auch in radial beengten Konstruktionen verbauen.
Vollrollig bedeutet, dass der Lagerinnenraum vollständig mit Zylinderrollen gefüllt ist und kein Käfig die Wälzkörper trennt. Dadurch verteilt sich die Last auf eine maximale Anzahl an Rollen, was die Tragfähigkeit gegenüber Käfigausführungen steigert. Im Gegenzug erfordert der Kontakt der Rollen untereinander geringere Drehzahlen.
Ein Festlager führt die gelagerte Welle sowohl in radialer als auch in beiden axialen Richtungen gegenüber dem umgebenden Gehäuse. Die Anordnung der Borde an den Lagerringen nimmt Axialkräfte aus wechselnden Richtungen auf. Auf diese Weise begrenzt das Lager eine axiale Verschiebung der Welle im Betrieb.
Dieses Zylinderrollenlager wird mit normaler Radiallagerluft gefertigt, die für gewöhnliche Passungswahl und Standard-Betriebstemperaturen vorgesehen ist. Die Maß- und Rundlauftoleranzen entsprechen der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1. Diese Standardgenauigkeit deckt den Großteil aller allgemeinen Anwendungen im Maschinen- und Anlagenbau praxisgerecht ab.
Das Lager arbeitet innerhalb einer Temperaturspanne von -30 bis +150 Grad Celsius. Weil keine temperatursensiblen Kunststoffdichtungen verbaut sind, bestimmt im Wesentlichen der gewählte Schmierstoff die thermische Grenze im Betrieb. Bei Einsätzen nahe den Grenzwerten sollten Sie ein Schmiermittel mit entsprechender thermischer Stabilität verwenden.
Da das Lager offen ausgeführt ist und der Außenring keine Nut oder Schmierbohrung besitzt, muss die Schmierung über die Anschlusskonstruktion erfolgen. Die Lagerstelle ist extern gegen Schmutz und Feuchtigkeit abzudichten. Eine regelmäßige Nachschmierung mit geeignetem Fett oder Öl dient dem Aufbau eines tragfähigen Schmierfilms zwischen den Wälzkörpern.
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