NU236  ECML Zylinderrollenlager von SKF
NU236  ECML Zylinderrollenlager von SKF

SKF

Zylinderrollenlager SKF NU236 ECML

Technische Daten
 
Innendurchmesser
180 mm
Außendurchmesser
320 mm
Breite
52 mm
Rollenreihen
einreihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Messingkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Maßgenauigkeit P0/PN bzw. ABEC 1, Laufgenauigkeit P6 bzw. ABEC 3
Stromisolierung
keine
Bohrung
zylindrische Bohrung
Außenring
ohne Nut/Schmierbohrung
Bauform
Loslager, Innenring beidseitig herausnehmbar
Temperaturbereich
-30 bis +150°C
Version
Explorer
Gewicht
18,5 kg
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Zylinderrollenlager SKF NU236 ECML
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Zylinderrollenlager SKF NU236 ECML

Das Zylinderrollenlager NU236 ECML von SKF nimmt mit 180 mm Bohrung und Messingkäfig hohe Radialkräfte bei axialer Verschiebbarkeit im Loslager auf.

Das Zylinderrollenlager NU236 ECML ist ein einreihiges Radial-Wälzlager der SKF Explorer Leistungsklasse. Es zeichnet sich durch eine zylindrische Linienberührung zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen aus. Diese Bauart überträgt hohe Radiallasten bei gleichzeitig hoher Steifigkeit der Lagerung. Der Außenring besitzt zwei feste Führungsborde, während der bordlose Innenring beidseitig herausnehmbar ist. Mit den Hauptabmessungen von 180 mm Bohrung, 320 mm Außendurchmesser und 52 mm Breite eignet sich die Komponente für anspruchsvolle Wellenlagerungen im Maschinenbau.

In welchen Einbausituationen wird das Loslager NU236 ECML eingesetzt?

Dieses Zylinderrollenlager kommt vor allem zum Einsatz, wenn reine Radialkräfte wirken und axiale Längenänderungen der Welle kompensiert werden müssen. Als Loslager gleicht die Bauform NU thermische Dehnungen zwangfrei im Lagerinneren aus. Das verhindert Verspannungen im Gesamtsystem. Typische Einsatzfelder finden sich in Getrieben und schweren Antrieben des allgemeinen Maschinenbaus. Durch den massiven Messingkäfig bleibt die Rollenführung auch bei starken Beschleunigungen und Schwingungen formstabil.

Welche Eigenschaften zeichnen die Bauform NU und den Messingkäfig aus?

Der bearbeitete Messingkäfig (Nachsetzzeichen ML) führt die Rollen präzise und eignet sich für anspruchsvolle Drehzahlen sowie wechselnde Betriebsbedingungen. Da der Innenring keine Borde aufweist, lässt er sich bei Montage und Wartung separat von der Außenring-Rollen-Einheit aufpressen. Das vereinfacht den Einbau auf der Welle. Als offene Ausführung ohne Dichtungen wird das Lager direkt in die Gehäuseschmierung eingebunden und ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt.

Was zeichnet die Bauform des Zylinderrollenlagers NU236 ECML aus?

Zwei feste Borde am Außenring und ein bordloser Innenring kennzeichnen diese Ausführung als reines Loslager. Es überträgt Radialkräfte, während axiale Verschiebungen der Welle relativ zum Gehäuse widerstandslos im Lager ausgeglichen werden.

Welche Maße hat das Zylinderrollenlager NU236 ECML?

Mit 180 mm Bohrung, 320 mm Außendurchmesser und 52 mm Breite entspricht das Lager genormten Hauptabmessungen. Diese Maße ermöglichen den passgenauen Einbau in vorbereitete Lagergehäuse und auf entsprechende Wellensitze.

Welche Funktion erfüllt der Messingkäfig?

Er führt die Zylinderrollen gleichmäßig und hält sie auf konstantem Abstand zueinander. Die massive Messingausführung zeichnet sich durch hohe Festigkeit bei Schwingungsbeanspruchung, Stoßbelastungen und Drehzahlwechseln aus.

Welcher Temperaturbereich ist für dieses Lager zulässig?

Zulässig ist ein Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad für das offene Lager. Innerhalb dieser Spanne bleiben die Geometrie der Ringe und die Funktion des Käfigs erhalten. Der konkret nutzbare Bereich richtet sich nach dem Schmierstoff.

Wie wird das offene Lager geschmiert und geschützt?

Da das Lager ohne eigene Dichtscheiben ausgeführt ist, übernimmt das Gehäuse die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Der Außenring besitzt keine Nut oder Schmierbohrung, sodass der Schmierstoff seitlich über die Lagerstelle zugeführt werden muss.

Was bedeutet die Toleranzklasse P6 bei der Laufgenauigkeit?

Klasse P6 (ABEC 3) beschreibt eine engere Rundlauftoleranz gegenüber der Standardklasse P0 (ABEC 1). Dies verringert Rundlauffehler im Betrieb und trägt zu einem vibrationsarmen Lauf der gelagerten Welle bei.

SKF Group
Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
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