NKE
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Das Zylinderrollenlager NJ2313 -E-MPA von NKE Steyr (65x140x48 mm) nimmt hohe Radiallasten auf und führt Wellen axial in einer Richtung.
Das Zylinderrollenlager NJ2313 -E-MPA ist ein einreihiges Wälzlager mit zylindrischen Rollen, das für hohe Radialbelastungen konstruiert ist. Mit den Hauptabmessungen von 65 mm Bohrung, 140 mm Außendurchmesser und 48 mm Breite findet dieses Lager von NKE Steyr im Maschinen- und Anlagenbau Verwendung. Durch den integrierten Messingkäfig werden die Rollen exakt geführt. Da das Lager offen ausgeführt ist und weder über Deck- noch Dichtscheiben verfügt, erfolgt die Schmierung über die umgebende Gehäusekonstruktion.
Das Lager nimmt hohe radiale Kräfte auf und stützt axiale Führungskräfte aus einer Richtung ab. Durch den Linienkontakt der zylindrischen Wälzkörper weist die Bauform eine hohe radiale Belastbarkeit auf. Das Lager eignet sich für Anwendungen, bei denen Querkräfte dominieren und eine einseitige Wellenführung erforderlich ist. In Lagerungen mit wechselnder oder beidseitiger Axialbelastung kann diese Bauform nicht als Festlager dienen, da sie axiale Bewegungen in Gegenrichtung zulässt.
Die Ausführung NJ besitzt zwei feste Borde am Außenring und einen festen Bord am Innenring. Dadurch fungiert das Lager als Stützlager, das Wellen einseitig axial führt und in Gegenrichtung axiale Verschiebungen ermöglicht. Der Innenring lässt sich zu einer Seite hin herausnehmen, was das getrennte Aufpressen auf Welle und Gehäuse vereinfacht. Der Messingkäfig führt die Wälzkörper spurtreu, während der zulässige Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad den Betrieb bei erhöhten Umgebungstemperaturen erlaubt.
Das Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 65 mm, einen Außendurchmesser von 140 mm sowie eine Baubreite von 48 mm. Diese Maße entsprechen den standardisierten Abmessungen der Bauform NJ2313. Prüfen Sie vor dem Einbau den Wellensitz sowie die Gehäusebohrung auf Passgenauigkeit zu diesen Anschlussmaßen.
Ein Stützlager der Bauform NJ führt die Welle in einer axialen Richtung und erlaubt in die Gegenrichtung eine Verschiebung. Dies gelingt durch zwei feste Borde am Außenring und einen Bord am Innenring. Dadurch gleicht das Lager axiale Wärmedehnungen der Welle aus, ohne dass Verspannungen im Rollensatz auftreten.
Die zerlegbare Bauweise vereinfacht die Montage und Demontage der Lagerstelle im Gehäuse. Der Innenring lässt sich getrennt auf die Welle aufziehen und der Außenring samt Rollensatz separat in das Gehäuse einpassen. Beim Fügen ist darauf zu achten, die Wälzkörper und Laufbahnen nicht zu beschädigen.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad Celsius. Der Messingkäfig und die Lagerringe sind für diesen Bereich ausgelegt. Stimmen Sie den eingesetzten Schmierstoff sorgfältig auf die erwartete Betriebstemperatur ab, damit der Schmierfilm im Kontaktbereich zwischen Rollen und Laufbahnen erhalten bleibt.
Das offene Lager besitzt keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben und enthält ab Werk keine Schmierstofffüllung. Daher muss die Lagerstelle über das umgebende Gehäuse mit Dichtungen gegen Schmutz und Feuchtigkeit geschützt werden. Je nach Einsatzfall erfolgt die Schmierung im eingebauten Zustand mit geeignetem Lagerfett oder über einen Ölkreislauf.
Dieses Modell ist in der Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) gefertigt und weist eine normale Radiallagerluft auf. Diese Standardgenauigkeit deckt viele industrielle Einsatzzwecke ab. Die normale Lagerluft dient dazu, dass nach dem Aufpressen auf passende Wellensitze ausreichend Betriebsspiel im Wälzlager verbleibt.
NKE AUSTRIA GmbH
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