NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 30,87 € | 586,60 € |
| 3 | 61,74 € | 555,73 € |
Das Zylinderrollenlager NU2318 EMC3 von NSK nimmt mit 90 mm Bohrung und 190 mm Außendurchmesser sehr hohe radiale Kräfte auf.
Dieses einreihige Zylinderrollenlager NU2318 EMC3 von NSK dient als stabiles Wälzlager für schwere radiale Belastungen im industriellen Maschinen- und Anlagenbau. Die Ausführung als Loslager besitzt einen Außenring mit zwei festen Borden, während der Innenring bordlos und beidseitig herausnehmbar konstruiert ist. Dadurch gleicht die Lagerstelle axiale Längenänderungen der Welle direkt im Lagerinneren aus. Das offene Bauteil läuft in öl- oder fettgeschmierten Systemen.
Konstrukteure nutzen dieses Zylinderrollenlager vor allem in schwereren Industrieanlagen und Wellenlagerungen, bei denen primär hohe Radialkräfte wirken. Durch die Bauform NU fungiert das Lager als reines Loslager. Es führt die Welle radial und nimmt keine Axialkräfte auf. Thermische Längenänderungen der Welle lassen sich somit zwanglos ausgleichen, was schädlichen Verspannungen im Wellenstrang entgegenwirkt.
Der massive Messingkäfig führt die zylindrischen Rollen auch bei Vibrationen oder raschen Drehzahlwechseln formstabil. Die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 bietet zusätzlichen radialen Spielraum zwischen den Rollen und Laufbahnen. Dies wirkt einem Klemmen des Lagers entgegen, falls Temperaturdifferenzen im Betrieb oder feste Passungen auf Welle und Gehäuse das Lagerspiel im Einbauzustand verringern.
Das Lager verfügt über eine Bohrung von 90 mm, einen Außendurchmesser von 190 mm und eine Breite von 64 mm. Es handelt sich um ein einreihiges Zylinderrollenlager mit zylindrischer Bohrung ohne Nut oder Schmierbohrung im Außenring.
Bei der Bauform NU besitzt der Außenring zwei feste Borde, während der Innenring ohne Borde ausgeführt ist. Dadurch lässt sich der Innenring beidseitig herausnehmen, was die getrennte Montage erleichtert. Axialverschiebungen der Welle gleicht das Lager intern aus.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Standardausführung. Sie gleicht betriebsbedingte Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring aus und kompensiert die Verengung des Lagerspiels, die beim Aufpressen mit festen Passungen auf Welle oder Gehäuse entsteht.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -30 °C und +150 °C. Bei diesem offenen Lager bestimmen neben den Lagerringen und dem Messingkäfig vor allem der gewählte Schmierstoff und externe Dichtungen die tatsächlichen Temperaturgrenzen in der Anlage.
Das Bauteil ist nach Toleranzklasse P0 bzw. PN gefertigt, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Standardtoleranz deckt die üblichen Maß- und Rundlaufanforderungen im allgemeinen Maschinenbau sowie in schweren Industrieanwendungen ab.
Als offenes Wälzlager besitzt die Ausführung keine integrierten Dichtscheiben. Dadurch kann das Schmieröl oder Schmierfett aus dem umgebenden Maschinengehäuse ungehindert zirkulieren. Konstruktionen mit diesem Lager erfordern eine externe Gehäuseabdichtung zum Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit.
NSK Deutschland GmbH
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