NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 18,52 € | 351,89 € |
| 5 | 37,04 € | 333,37 € |
Das Zylinderrollenlager NU2224 W von NSK bietet mit 120x215x58 mm eine Loslagerung für hohe radiale Lasten im Maschinenbau.
Dieses einreihige Zylinderrollenlager NU2224 W nimmt vorrangig radiale Kräfte auf und führt die Rollen im Außenring. Das offene Bauteil besitzt weder Dichtungen noch Schmierbohrungen im Außenring und lässt sich in bestehende Schmiersysteme einbinden. Durch den geführten Stahlblechkäfig bleiben die Zylinderrollen auf gleichmäßigem Abstand, was den Lauf bei Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad unterstützt. Die Fertigung erfolgt nach der normalen Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Die NU-Bauform fungiert als Loslager überall dort, wo radiale Lasten wirken und axiale Wellenausdehnungen kompensiert werden müssen. Aufgrund des Linienkontakts zwischen Rollen und Laufbahnen eignet sich die Rollenführung für anspruchsvolle Querkräfte. Das Bauteil dient der radialen Wellenführung und ist nicht für axiale Lasten ausgelegt.
Der beidseitig herausnehmbare Innenring erleichtert die getrennte Montage von Welle und Gehäuse. Der Innenring lässt sich separat auf den Wellensitz montieren, während der Außenring mit Rollensatz in das Gehäuse eingefügt wird. Im laufenden Betrieb ermöglicht das Loslager eine axiale Verschiebung der Welle gegenüber dem Gehäuse. Die normale Radiallagerluft trägt dazu bei, dass nach dem Einpressen das erforderliche Betriebsspiel für den Schmierfilm erhalten bleibt.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 120 mm, einen Außendurchmesser von 215 mm sowie eine Breite von 58 mm auf. Diese Hauptabmessungen definieren den benötigten Bauraum auf der Welle und in der Gehäusebohrung.
Bei der Bauform NU besitzt der Außenring zwei feste Borde zur Führung der Rollen, während der Innenring bordlos gefertigt ist. Dadurch fungiert das Lager als reines Loslager und erlaubt axiale Verschiebungen der Welle relativ zum Gehäuse.
Da dieses Modell ohne integrierte Dichtungen gefertigt wird und der Außenring keine Schmierbohrung besitzt, muss die Schmierstoffzufuhr extern erfolgen. Das Lager lässt sich je nach Konstruktion mit Schmierfett oder über einen Ölumlauf schmieren.
Der zulässige Betriebsbereich reicht von -30 bis +150 Grad. Der verbaute Stahlblechkäfig hält diesen Temperaturen stand. Bei der Schmierstoffwahl ist darauf zu achten, dass das Schmiermittel den gesamten vorgesehenen thermischen Bereich abdeckt.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das interne Spiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im unverbauten Zustand. Sie trägt dazu bei, dass nach dem Einbau mit den üblichen Passungen noch ausreichend Spiel für eine störungsfreie Rotation verbleibt.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Diese Standardgenauigkeit deckt die Anforderungen des allgemeinen Industrie- und Maschinenbaus hinsichtlich Maßgenauigkeit und Rundlauf vollständig ab.
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