NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 3,49 € | 66,16 € |
| 30 | 6,97 € | 62,68 € |
Das Zylinderrollenlager NU212 EW von NSK ist ein einreihiges Loslager mit 60 mm Bohrung für hohe Radiallasten in Industrieanwendungen.
Das Zylinderrollenlager NU212 EW von NSK ist für Lagerungen mit reiner Radialbelastung konzipiert. Mit den Hauptabmessungen 60 mm Bohrung, 110 mm Außendurchmesser und 22 mm Breite erfüllt das Wälzlager die Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1. Als offene Ausführung mit Stahlblechkäfig läuft dieses Lager direkt im externen Schmierkreislauf. Die Konstruktion ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt.
Dieses Zylinderrollenlager kommt vorrangig in Lagerstellen zum Einsatz, an denen hohe radiale Kräfte wirken und thermische Längenänderungen der Welle auftreten. Als reines Loslager gleicht die Bauform axiale Verschiebungen spannungsfrei im Lagerinneren aus.
Weil das Lager offen konstruiert ist, bindet es sich direkt in eine externe Öl- oder Fettschmierung ein. Die umgebende Gehäusekonstruktion schützt das Wälzsystem vor Verunreinigungen, während der Linienkontakt der zylindrischen Rollen hohen Radialkräften standhält.
Die NU-Bauform zeichnet sich durch zwei feste Borde am Außenring und einen bordlosen Innenring aus. Dadurch lässt sich der Innenring beidseitig herausnehmen, was die getrennte Montage auf Welle und Gehäuse vereinfacht. Bei der Konstruktion ist zu berücksichtigen, dass dieses Wälzlager keine Axialkräfte aufnimmt, sondern rein als Loslager dient.
Der eingebaute Stahlblechkäfig führt die zylindrischen Rollen gleichmäßig und eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad. Durch die normale Radiallagerluft bleibt das erforderliche Betriebsspiel bei passgenau gefertigten Anschlussflächen auch nach dem Einpressen erhalten.
Bei der Bauform NU besitzt der Außenring zwei feste Führungsborde, während der Innenring bordlos ausgeführt ist. Dadurch lässt sich der Innenring beidseitig herausnehmen. Diese Ausführung dient als reines Loslager und gleicht axiale Längenänderungen der Welle durch thermische Dehnung spannungsfrei im Lager aus.
Mit einer Bohrung von 60 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm und einer Breite von 22 mm entspricht das Wälzlager den Standardabmessungen. Diese genormten Maße erlauben den direkten Einbau in passende Lagergehäuse und auf entsprechende Wellensitze.
Als offenes Wälzlager verfügt die Ausführung über keine integrierten Schleif- oder Deckdichtungen. Dies erlaubt den ungehinderten Schmierstoffzutritt bei Umlauf- oder Tauchschmierung und verringert den Reibungswiderstand. Eine externe Abdichtung über das Maschinengehäuse schützt die Lagerstelle vor Schmutzeintrag und Feuchtigkeit.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad. Ausschlaggebend für die thermische Eignung sind die Formstabilität der Lagerringe, der Wälzkörper sowie des Stahlblechkäfigs. Das eingesetzte Schmiermittel muss auf die jeweilige Betriebstemperatur der Lagerstelle abgestimmt sein.
Normale Radiallagerluft bezeichnet das werksseitige Radialspiel zwischen den Rollen und Laufbahnen vor dem Einbau. Sie ist auf Standardpassungen abgestimmt, sodass nach dem Aufpressen der Ringe das nötige Betriebsspiel ohne unzulässige Verspannungen erhalten bleibt.
Der Stahlblechkäfig hält die zylindrischen Rollen auf gleichmäßigem Abstand und verhindert deren gegenseitige Berührung. Das gestanzte Blech weist ein geringes Gewicht sowie eine offene Struktur für den Schmierstoffdurchtritt auf, was eine gleichmäßige Führung der Wälzkörper unterstützt.
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