NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 5,47 € | 103,97 € |
| 20 | 10,95 € | 98,49 € |
Das Zylinderrollenlager NJ216 W von NSK nimmt hohe Radialkräfte auf und führt Wellen mit 80 mm Durchmesser einseitig axial als Stützlager.
Das einreihige Zylinderrollenlager NJ216 W von NSK ist für Industrieanwendungen mit hohen Radiallasten konzipiert. Dank der Hauptabmessungen von 80 mm Bohrung, 140 mm Außendurchmesser und 26 mm Breite passt dieses Wälzlager exakt in genormte Gehäusebohrungen. Als offenes Lager läuft es in geschmierten Maschinenräumen und eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad. Der geführte Stahlblechkäfig hält die zylindrischen Rollen auf Abstand und unterstützt gleichmäßige Laufeigenschaften im Dauerbetrieb.
Die NJ-Ausführung kommt in Lageranordnungen zum Einsatz, bei denen schwere Radialkräfte auftreten und eine definierte axiale Führung erforderlich ist. Als Stützlager nimmt die Konstruktion Radiallasten auf und fixiert die Welle gleichzeitig in einer axialen Richtung. In Gegenrichtung besteht ein axialer Verschiebeweg, wodurch thermische Längenausdehnungen der Welle nicht zu inneren Verspannungen führen. Das Wälzlager bietet damit eine präzise Zuordnung bei klar getrennten Kraftflüssen.
Kennzeichnend für die Bauform NJ sind zwei feste Borde am Außenring und ein fester Bord am Innenring. Dadurch ist der Innenring einseitig herausnehmbar, was die Montage von Welle und Gehäuse erleichtert. Die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und die normale Radiallagerluft ermöglichen den passgenauen Einbau nach gängigen Standards. Da der Außenring ohne Nut und Schmierbohrung gefertigt ist, erfolgt die Schmierstoffzufuhr seitlich. Der Stahlblechkäfig sorgt für ein geringes Eigengewicht der rotierenden Bauteile.
Mit einem Innendurchmesser von 80 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm und einer Breite von 26 mm entspricht das Lager den genormten Hauptabmessungen dieser Baugröße. Vor dem Einbau sind der Wellensitz sowie die Gehäusebohrung auf passende Passungsmaße zu prüfen.
Zwei feste Borde am Außenring und ein fester Bord am Innenring definieren die NJ-Bauform. Dadurch dient das Lager als Stützlager, das Radialkräfte überträgt und axiale Kräfte in einer Richtung aufnimmt. In Gegenrichtung bleibt die Welle verschiebbar, um Längenausdehnungen ohne Verspannung auszugleichen.
Ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben ermöglicht die offene Ausführung den direkten Zutritt von Schmierstoff wie Getriebeöl oder Wälzlagerfett. Der Einsatz empfiehlt sich in geschlossenen Gehäusen, die das Lager vor dem Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit schützen.
Durch die präzise Führung der Rollen verhindert der Stahlblechkäfig den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Das geringe Eigengewicht des Käfigs hält die dynamischen Massenkräfte im Betrieb gering. Zudem begünstigt die Konstruktion eine ungehinderte Zirkulation des Schmiermittels.
Der zulässige Betriebsbereich reicht von -30 bis +150 Grad. Diese thermische Spanne deckt viele gängige Betriebsumgebungen ab. Maßgeblich für die tatsächliche Einsatzgrenze ist neben den Lagerwerkstoffen auch die Temperaturbeständigkeit des im System verwendeten Schmierstoffs.
Ausgeführt mit normaler Radiallagerluft entspricht das Lager der Standard-Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Die Radiallagerluft beschreibt das interne radiale Spiel im unmontierten Zustand. Die Toleranzklasse definiert die zulässigen Maß- und Rundlaufabweichungen für reguläre Industrieanwendungen.
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