NKE
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| 30 | 8,46 € | 76,15 € |
Das einreihige Zylinderrollenlager MRJ1.3/4 von NKE Steyr bietet mit 44,45 mm Bohrung und Loslagerfunktion hohe radiale Tragfähigkeit für anspruchsvolle Industrieantriebe.
Dieses offene Zylinderrollenlager MRJ1.3/4 ist für reine Radialbelastungen im Maschinen- und Anlagenbau konzipiert. Durch den Linienkontakt zwischen den zylindrischen Wälzkörpern und den Laufbahnen nimmt die Konstruktion hohe Radialkräfte auf. NKE Steyr fertigt diese zöllige Baureihe in der Toleranzklasse P0/PN (entspricht ABEC 1) und stattet sie mit einem Stahlblechkäfig aus. Als ungekapseltes Wälzlager ermöglicht es eine Schmierung über das umgebende Gehäusesystem.
Das Zylinderrollenlager MRJ1.3/4 nimmt primär Radiallasten auf und gleicht axiale Längenänderungen der Welle aus. Da der Außenring beidseitig abnehmbar ausgeführt ist, fungiert die Einheit als reines Loslager. Es kompensiert thermisch bedingte Längenausdehnungen von Wellen direkt im Lagerinneren, wodurch axiale Verspannungen im Wellenstrang vermieden werden. Typische Einsatzstellen sind Lagerungen mit separater axialer Festlegung an anderer Position.
Die trennbare Bauform vereinfacht sowohl den Einbau als auch nachfolgende Wartungsarbeiten an der Welle. Innenring und Außenring lassen sich separat auf der Welle und im Gehäuse montieren, bevor die Bauteile zusammengeführt werden. Ausgelegt für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad und mit normaler Radiallagerluft gefertigt, deckt die Konstruktion übliche industrielle Einsatztemperaturen ab. Da das Bauteil offen ist und keine Schmierbohrung im Außenring besitzt, erfolgt die Abdichtung über die Gehäusekonstruktion.
Mit einer Bohrung von 44,45 mm, einem Außendurchmesser von 107,95 mm und einer Breite von 26,99 mm folgt die Ausführung dem zölligen Maßsystem. Diese Abmessungen entsprechen der Größe 1 3/4 Zoll und sind für entsprechende zöllige Wellen- und Gehäusesitze ausgelegt.
Der Außenring ist beidseitig abnehmbar ausgeführt und erlaubt eine freie axiale Verschiebung gegenüber dem Rollensatz. Dadurch gleicht das Lager betriebsbedingte Längenänderungen der Welle aus, während die Führung in axialer Richtung durch ein zusätzliches Festlager erfolgt.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad. Innerhalb dieser Vorgaben bleibt die Formstabilität der Ringe und des Stahlblechkäfigs erhalten. Die wirksame thermische Einsatzgrenze richtet sich nach dem gewählten Schmierstoff im Gehäuse.
Die Abdichtung gegen Schmutzpartikel und Feuchtigkeit sowie der Schmierstoffrückhalt erfolgen extern über das Lagergehäuse, da das Lager ohne Dichtscheiben ausgeführt ist. Geeignete Gehäusedichtungen schützen die ungedichtete Lagerstelle vor Verunreinigungen.
Die Toleranzklasse P0/PN entspricht der Standardgenauigkeit nach ISO- beziehungsweise ABEC-1-Klassifikation. Sie legt genormte Grenzmaße für Bohrungs-, Außendurchmesser- und Rundlauftoleranzen fest und deckt reguläre Anforderungen im Maschinenbau ab.
Mangels Schmiernut oder Schmierbohrung im Außenring erfolgt die Versorgung mit Schmierfett oder Schmieröl vollständig über das Gehäusesystem. Das Schmiermittel muss passend zu den vorherrschenden Drehzahlen und thermischen Betriebsbedingungen gewählt werden.
NKE AUSTRIA GmbH
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