NJ2318  ECML/C3 Zylinderrollenlager von SKF
NJ2318  ECML/C3 Zylinderrollenlager von SKF

SKF

Zylinderrollenlager SKF NJ2318 ECML/C3

Technische Daten
 
Innendurchmesser
90 mm
Außendurchmesser
190 mm
Breite
64 mm
Rollenreihen
einreihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Messingkäfig
Lagerluft
leicht erhöhte Radiallagerluft
Toleranzklasse
Maßgenauigkeit P0/PN bzw. ABEC 1, Laufgenauigkeit P6 bzw. ABEC 3
Stromisolierung
keine
Bohrung
zylindrische Bohrung
Außenring
ohne Nut/Schmierbohrung
Ausführung
optimierte Innenkonstruktion
Bauform
Stützlager (axialer Verschiebeweg), Innenring einseitig herausnehmbar
Temperaturbereich
-30 bis +150°C
Gewicht
8,92 kg
Mengenstaffel Ihr Rabatt Stückpreis
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Zylinderrollenlager SKF NJ2318 ECML/C3
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Zylinderrollenlager SKF NJ2318 ECML/C3

Das einreihige Zylinderrollenlager NJ2318 ECML/C3 von SKF mit Messingkäfig nimmt hohe Radialkräfte auf und bietet 90x190x64 mm Einbaumaße.

Das Zylinderrollenlager NJ2318 ECML/C3 von SKF ist ein offenes Wälzlager für Industrieanwendungen mit starken radialen Belastungen. Durch den Linienkontakt der zylindrischen Rollen nimmt die Konstruktion hohe Radialkräfte auf. Die Bauform NJ fungiert als Stützlager: Der Innenring besitzt einen festen Bord und lässt sich einseitig herausnehmen, wodurch das Lager axiale Führungskräfte in einer Richtung aufnimmt und axiale Verschiebungen der Welle ausgleicht.

Welche Belastungen nimmt das NJ2318 ECML/C3 als Stützlager auf?

Dieses Stützlager kommt dort zum Einsatz, wo hohe radiale Kräfte mit einseitigen axialen Führungskräften zusammentreffen. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie bei Lagerungsstellen mit einseitig geführter Welle. Dank der optimierten Innenkonstruktion bewältigt die Einheit mechanische Beanspruchungen gleichmäßig. Die offene Bauweise ohne integrierte Dichtungen ermöglicht eine direkte Schmierung über das Gehäuse und eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad Celsius.

Welche Vorteile bieten Messingkäfig und C3-Lagerluft beim NJ2318?

Die Ausführung ECML kombiniert einen massiven Messingkäfig mit der vergrößerten radialen Lagerluft C3. Der geführte Messingkäfig zeichnet sich durch hohe Festigkeit aus und bewährt sich besonders bei Schwingungen oder Stößen im Betrieb. Die leicht erhöhte Lagerluft C3 gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen von Welle und Gehäuse sowie Passungsübermaße beim Einbau aus. Zusammen mit der erhöhten Laufgenauigkeit nach Toleranzklasse P6 unterstützt diese Kombination einen ruhigen, thermisch stabilen Lauf im Dauerbetrieb.

Was kennzeichnet die Bauform NJ beim Zylinderrollenlager NJ2318 ECML/C3?

Die Bauform NJ verfügt über einen einseitig herausnehmbaren Innenring und fungiert als Stützlager. Das Wälzlager nimmt neben hohen radialen Belastungen auch axiale Führungskräfte aus einer Richtung auf, während axiale Längenänderungen in Gegenrichtung innerhalb des Lagers ausgeglichen werden.

Welche Abmessungen weist das Zylinderrollenlager NJ2318 auf?

Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 90 mm, einen Außendurchmesser von 190 mm sowie eine Baubreite von 64 mm. Diese Abmessungen bieten eine breite Kontaktzone für die Zylinderrollen, was zu einer hohen radialen Steifigkeit im Lagersitz beiträgt.

Was bedeutet das Nachsetzzeichen ECML/C3 bei SKF?

Der Zusatz ECML steht für eine optimierte Innenkonstruktion sowie einen massiven Käfig aus Messing. Das Kürzel C3 kennzeichnet eine radiale Lagerluft, die über dem Standardbereich liegt. Dies trägt dazu bei, ein Verspannen der Wälzkörper bei thermischer Ausdehnung der Welle zu vermeiden.

Welche Toleranzklassen erfüllt dieses Zylinderrollenlager?

Die Maßgenauigkeit entspricht der Normaltoleranz P0 (bzw. ABEC 1), während die Laufgenauigkeit der Toleranzklasse P6 (ABEC 3) genügt. Diese Abstimmung vereint genormte Passungsmaße mit verbessertem Rundlauf, was Schwingungen im Betrieb reduziert.

In welchem Temperaturbereich lässt sich das Lager betreiben?

Das offene Lager ist für Einsatztemperaturen zwischen -30 und +150 Grad Celsius ausgelegt. Da keine elastischen Dichtungen verbaut sind, hängt die thermische Einsatzgrenze primär von der Beständigkeit des extern zugeführten Schmierstoffs ab.

Warum besitzt der Außenring keine Nut oder Schmierbohrung?

Die glatte Ausführung des Außenrings ohne Schmiernut erfordert eine Schmierstoffzufuhr von der Stirnseite oder über das Gehäuse. Dies erhält eine ununterbrochene zylindrische Mantelfläche und unterstützt einen vollflächigen Sitz in der Gehäusebohrung.

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Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
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