INA
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Das einreihige, vollrollige Zylinderrollenlager SL183008 -C3 von INA nimmt mit den Maßen 40x68x21 mm sehr hohe Radialkräfte bei leicht erhöhter Lagerluft auf.
Das Zylinderrollenlager SL183008 -C3 von INA ist ein offenes, einreihiges Wälzlager für Industrieanwendungen mit hohen Radialbelastungen. Durch die vollrollige Bauart ohne Käfig nutzt die Ausführung die maximale Anzahl an Zylinderrollen. Dadurch nimmt die Lagerung hohe Radialkräfte auf begrenztem Bauraum auf. Die Hauptabmessungen betragen 40 mm Bohrung, 68 mm Außendurchmesser und 21 mm Breite. Es fungiert als Stützlager mit axialem Verschiebeweg und deckt Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ab.
Vollrollige Zylinderrollenlager nehmen vor allem in Lagerungsanordnungen mit hohen Radialkräften die Belastung auf, da sie ohne Käfig die maximale Anzahl an Wälzkörpern nutzen. Als Stützlager stützt die Konstruktion axiale Führungskräfte in einer Richtung ab und lässt in Gegenrichtung einen Verschiebeweg zu. Dadurch trägt das Lager dazu bei, thermische Längenänderungen der Welle im Betrieb auszugleichen.
Das Nachsetzzeichen C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Dieses zusätzliche Betriebsspiel ist bei Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring sowie bei festen Passungen zweckmäßig, um ein Klemmen zu vermeiden. Da das Lager offen ausgeführt ist, übernimmt das umgebende Gehäuse die Abdichtung. Weil der Außenring ohne Nut und Schmierbohrung gefertigt ist, erfolgt die Schmierstoffzufuhr seitlich.
Mit einer Bohrung von 40 mm, einem Außendurchmesser von 68 mm und einer Breite von 21 mm entspricht das Bauteil kompakten Abmessungen für schwere Lasten. Der einreihige Aufbau ohne Käfig nutzt den Querschnitt voll aus, um hohe Radialkräfte aufzunehmen.
Vollrollige Lager besitzen keinen Käfig, wodurch sich der Bauraum zwischen den Ringen vollständig mit Zylinderrollen füllen lässt. Die größere Anzahl an Wälzkörpern bewirkt eine höhere radiale Tragfähigkeit als bei käfiggeführten Varianten. Allerdings erreichen diese Ausführungen konstruktionsbedingt geringere Drehzahlen.
Die Radiallagerluft C3 bietet mehr radiales Betriebsspiel als die normale Lagerluftklasse. Sie wirkt einem Verspannen des Lagers bei höheren Betriebstemperaturen oder festen Presspassungen entgegen. Dadurch bleibt der freie Lauf der Rollen auch erhalten, wenn sich Welle und Innenring durch Erwärmung ausdehnen.
Da dieses Lager ab Werk ohne eigene Dichtscheiben geliefert wird, übernimmt die umgebende Gehäusekonstruktion die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Zudem erfordert die offene Konstruktion eine bedarfsgerechte Schmierung mit Fett oder Öl über das Gehäuse, da der Außenring keine eigene Schmierbohrung besitzt.
Ein Stützlager nimmt Radiallasten auf und führt die Welle axial in eine definierte Richtung. In der Gegenrichtung lässt die Lagergeometrie einen Verschiebeweg zu. Dies erlaubt es der Welle, thermisch bedingte Längenänderungen auszugleichen, ohne dass schädliche Axialspannungen im Lagersystem auftreten.
Für dieses Modell ist ein thermischer Einsatzbereich von -30 bis +150 Grad spezifiziert. Innerhalb dieser Grenzwerte ist das Bauteil auf einen zuverlässigen Betrieb ausgelegt. Bei der Auslegung ist darauf zu achten, dass auch das verwendete Schmiermittel für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.
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