FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 23,01 € | 437,28 € |
| 3 | 46,03 € | 414,26 € |
Das Zylinderrollenlager NU1030 -M1A-C3 von FAG bietet als Loslager mit 150x225x35 mm hohe radiale Tragfähigkeit bei thermisch anspruchsvollen Betriebsbedingungen.
Das einreihige Zylinderrollenlager NU1030 -M1A-C3 von FAG ist für die Aufnahme hoher radialer Kräfte ausgelegt. Mit einer Bohrung von 150 mm, einem Außendurchmesser von 225 mm und einer Breite von 35 mm fungiert die Bauform NU als reines Loslager. Der Innenring besitzt keine Borde und lässt sich beidseitig herausnehmen. Dies ermöglicht einen Ausgleich von axialen Längenänderungen der Welle direkt im Wälzlager.
Diese Ausführung eignet sich für industrielle Lagerungen mit ausgeprägten Radialkräften und temperaturbedingten Längenausdehnungen der Welle. Durch den Linienkontakt der Zylinderrollen nimmt die Lagerstelle hohe Radiallasten zuverlässig auf. Als Loslager überträgt die Bauform NU rein radiale Kräfte und gleicht axiale Verschiebungen spannungsfrei aus. Dies schützt benachbarte Bauteile und die gesamte Lageranordnung vor unerwünschten Verspannungen im laufenden Betrieb.
Die Ausführung mit dem Nachsetzzeichen -M1A besitzt einen außenbordgeführten Messing-Massivkäfig, der für hohe mechanische Beanspruchungen und dynamische Belastungen ausgelegt ist. Die Führung am Außenring unterstützt einen ruhigen Lauf der Rollen. In Kombination mit der leicht erhöhten Radiallagerluft C3 bietet das Lager zusätzlichen radialen Spielraum. Dieser Ausgleichsraum trägt dazu bei, ein Klemmen der Wälzkörper bei thermischer Ausdehnung oder festen Passungssitzen zu vermeiden.
Das Lager verfügt über eine Bohrung von 150 mm, einen Außendurchmesser von 225 mm und eine Breite von 35 mm. Die Maß- und Lauftoleranzen entsprechen der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Es handelt sich um ein einreihiges Rollenlager ohne Stromisolierung.
Die Bauform NU kennzeichnet ein reines Loslager mit zwei festen Borden am Außenring und einem bordlosen Innenring. Der Innenring lässt sich beidseitig herausnehmen. Dies vereinfacht die getrennte Montage der Lagerringe und ermöglicht den axialen Ausgleich von Wellenverschiebungen direkt im Lager.
Das Nachsetzzeichen C3 weist eine leicht erhöhte radiale Lagerluft gegenüber der Standardausführung aus. Dieser vergrößerte Radialspalt gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen der Welle sowie Verengungen durch feste Lagersitze aus, sodass die Wälzkörper auch unter thermischer Belastung frei abrollen.
Das Kürzel M1A bezeichnet einen massiven Käfig aus Messing, der am Außenring bordgeführt ist. Diese Bordführung unterstützt eine exakte Führung der Zylinderrollen und verleiht dem Bauteil Widerstandskraft gegen dynamische Belastungen bei Schwingungen oder schnellen Drehzahländerungen.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius. Weil es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtungen handelt, richten sich die tatsächlichen Einsatzgrenzen maßgeblich nach dem verwendeten Schmierstoff sowie der bauseitigen Gehäuseabdichtung.
Weil der Außenring ohne Schmierbohrungen und Nut ausgeführt ist und das Lager keine Dichtscheiben besitzt, erfolgt die Schmiermittelzufuhr über die Gehäuseumgebung. Je nach Konstruktionsvorgabe kommt hierfür eine externe Fett- oder Ölschmierung in Verbindung mit passenden Dichtelementen zum Einsatz.
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