FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 18,06 € | 343,14 € |
| 5 | 36,12 € | 325,08 € |
Das Zylinderrollenlager NU2220 -E-XL-M1A-C3 von FAG bietet mit 100x180x46 mm hohe radiale Tragfähigkeit und dient als axial verschiebbares Loslager.
Das Zylinderrollenlager NU2220 -E-XL-M1A-C3 von FAG ist ein einreihiges Radial-Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 100 mm, einem Außendurchmesser von 180 mm und einer Breite von 46 mm nimmt die Konstruktion vor allem hohe Radialkräfte auf. Als offene Ausführung ohne integrierte Dichtung lässt sich das Lager direkt in geschmierte Gehäusekonstruktionen integrieren. Der Außenring verfügt über zwei feste Borde, während der bordlose Innenring beidseitig herausnehmbar bleibt.
In industriellen Lagerungen gleicht die Bauform NU Längenänderungen der Welle zwanglos im Lagerinneren aus. Da der Innenring keine Borde besitzt, verschieben sich die Rollen axial ungehindert auf dessen Laufbahn. Typische Einsatzbereiche finden sich in schweren Industriegetrieben und rotierenden Antriebswellen. Überall dort, wo betriebsbedingte Wärmeausdehnungen auftreten oder getrennte Einbauten von Innen- und Außenring gefordert sind, erleichtert die zerlegbare Konstruktion die Montage.
Der massive Messingkäfig in außenbordgeführter Ausführung (M1A) führt die Rollen auch bei dynamischen Belastungen sicher. Messing zeichnet sich durch hohe mechanische Festigkeit aus. Die vergrößerte Radiallagerluft C3 wirkt dem Risiko entgegen, dass thermische Einflüsse oder feste Passungen zu einer Verspannung der Wälzkörper führen. Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad, was Flexibilität bei thermisch anspruchsvollen Betriebsbedingungen schafft.
Zwei feste Borde am Außenring und ein bordloser Innenring bilden die Bauform NU. Dadurch lässt sich der Innenring zu beiden Seiten herausziehen. Das Lager fungiert als reines Loslager, das ausschließlich radiale Lasten aufnimmt und axiale Verschiebungen der Welle gegenüber dem Gehäuse im Lagerinneren ausgleicht.
Der Innendurchmesser beträgt 100 mm, der Außendurchmesser misst 180 mm und die Baubreite liegt bei 46 mm. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den Austausch gegen baugleiche Einheiten in bestehenden Konstruktionen. Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1.
C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte radiale Lagerluft gegenüber der Normalausführung. Das interne Betriebsspiel fällt ab Werk größer aus, wodurch das Lager Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse aufnehmen kann. Zudem bleibt das notwendige Restspiel erhalten, wenn feste Passungssitze die Lagerringe beim Aufpressen aufweiten oder zusammendrücken.
Ein massiver Messingkäfig der Ausführung M1A wird am Außenbord geführt und zeichnet sich durch hohe mechanische Stabilität aus. Der Werkstoff widersteht Erschütterungen, Schwingungen und Fliehkräften, wodurch er sich besonders für Industrieantriebe mit anspruchsvollen Einsatzbedingungen eignet.
Freigegeben ist ein Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad. Da keine temperaturempfindlichen Kunststoffkäfige oder Elastomerdichtungen verbaut sind, behalten die metallischen Komponenten über diese Temperaturspanne ihre Formstabilität. Für den Betrieb ist vor Ort ein Schmierstoff zu wählen, der für diese Temperaturen spezifiziert ist.
Als offenes Wälzlager besitzt die Ausführung werkseitig keine Dichtscheiben. Der Schutz gegen das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit erfolgt über die umgebende Gehäusekonstruktion, beispielsweise durch Radial-Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen. Diese Konstruktionsweise erlaubt zudem eine flexible Schmierung mit Öl oder Fett über das Maschinengehäuse.
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