FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 4,19 € | 79,57 € |
| 30 | 8,38 € | 75,38 € |
Das Zylinderrollenlager NU2207 -E-M1 von FAG bietet als einreihiges Loslager mit den Maßen 35x72x23 mm eine hohe radiale Tragfähigkeit.
Beim Zylinderrollenlager NU2207 -E-M1 handelt es sich um ein offenes Wälzlager für industrielle Anwendungen mit vorwiegend radialen Lasten. Die Ausführung stammt von FAG und besitzt eine zylindrische Bohrung von 35 mm, einen Außendurchmesser von 72 mm sowie eine Breite von 23 mm. Durch den linienförmigen Kontakt zwischen Zylinderrollen und Laufbahn nimmt die Konstruktion beträchtliche Querkräfte auf. Da keine integrierten Dichtscheiben verbaut sind, eignet sich die Ausführung für geschmierte Systeme in geschlossenen Gehäusen.
Die Bauart NU dient als reines Loslager zum Ausgleich thermisch bedingter Längenänderungen der Welle. Bei dieser Konstruktion weist der Außenring zwei feste Borde auf, während der Innenring bordlos ausgeführt ist. Dadurch lässt sich der Innenring beidseitig axial verschieben, ohne dass Zwangsspannungen in der Lagerstelle entstehen. Dies ermöglicht eine spannungsfreie Lagerung bei Längenausdehnungen im Maschinenbau.
Der massive Messingkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und eignet sich auch für Anwendungen mit Vibrationen oder schnellen Drehzahländerungen. Messing bietet eine hohe Formstabilität sowie günstige Notlaufeigenschaften. Durch den beidseitig herausnehmbaren Innenring können Innen- und Außenring separat montiert werden, was den Einbau auf Welle und Gehäusebohrung erleichtert.
Das Lager verfügt über eine Bohrung von 35 mm, einen Außendurchmesser von 72 mm und eine Breite von 23 mm. Prüfen Sie vor dem Einbau den Durchmesser von Wellensitz und Gehäusebohrung auf Passgenauigkeit zur Aufnahme des offenen Lagers.
Bei der Bauform NU besitzt der Außenring zwei feste Führungsborde, während der Innenring bordlos konstruiert ist. Die Zylinderrollen werden im Außenring geführt. Der Innenring lässt sich nach beiden Seiten frei herausziehen, wodurch das Lager als reines Loslager wirkt und axiale Längenausdehnungen der Welle spannungsfrei aufnimmt.
Das Wälzlager ist für einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Die thermische Belastbarkeit wird bei diesem offenen Bauteil maßgeblich durch die Maßstabilität der Ringe, den verbauten Messingkäfig und das gewählte Schmiermittel bestimmt. Berücksichtigen Sie bei der Auslegung stets die Temperaturgrenzen des verwendeten Schmierstoffs.
Das Modell ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt, die für standardmäßige Temperaturverhältnisse und reguläre Passungen konzipiert ist. Die Maß- und Lauftoleranzen entsprechen der Toleranzklasse P0 bzw. PN, die international auch als ABEC 1 bezeichnet wird und die geforderte Präzision für reguläre Industrieanwendungen bietet.
Ja, es handelt sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen oder werkseitige Fettfüllung. Vor der Inbetriebnahme ist eine Schmierung mit geeignetem Wälzlagerfett oder Öl erforderlich. Gleichzeitig muss die Anschlusskonstruktion mit externen Dichtelementen wie Wellendichtringen versehen sein, um Schmierstoffverlust und das Eindringen von Schmutz zu verhindern.
Der Messingkäfig führt die einzelnen Rollenkörper präzise und verhindert deren gegenseitige Berührung. Dank des metallischen Werkstoffs hält der Käfig starken dynamischen Kräften, stoßartigen Belastungen und Schwingungen stand. Zudem verhält sich Messing im Zusammenspiel mit Wälzlagerstahl reibungsarm und sorgt für ein stabiles Laufverhalten bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen.
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