INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 6,79 € | 129,03 € |
| 20 | 13,58 € | 122,24 € |
Das vollrollige Zylinderrollenlager SL045011 von INA nimmt als zweireihiges Festlager hohe Radialkräfte bei den Maßen 55x90x46 mm auf.
Das Zylinderrollenlager SL045011 ist ein zweireihiges, vollrolliges Wälzlager mit 55 mm Bohrung, 90 mm Außendurchmesser und 46 mm Breite. Durch den Verzicht auf einen Käfig nutzt dieses Lager die maximale Anzahl an Wälzkörpern im vorhandenen Bauraum aus. Als offene Ausführung ohne integrierte Dichtung ist es für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Das Lager stammt von INA und entspricht der normalen Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Dieses Wälzlager kommt vor allem in Konstruktionen zum Tragen, bei denen hohe radiale Kräfte auf engem Raum aufgenommen werden müssen. Da die Ausführung als Festlager konzipiert ist, führt sie die Welle in beiden axialen Richtungen und nimmt kombinierte Radial- sowie Axiallasten auf. Durch die Ringnut im Außenring lässt sich die Baueinheit axial über Sicherungsringe im Gehäuse fixieren. Typische Einsatzfelder sind Lagerungsanordnungen mit kombinierten Lasten und begrenztem radialem Bauraum im Maschinenbau.
Vollrollige Zylinderrollenlager besitzen keinen trennenden Käfig zwischen den Rollen, weshalb sie höhere Lasten aufnehmen können als Ausführungen mit Käfig. Durch den Kontakt der Rollen untereinander ist die Bauform vorrangig für mittlere und niedrige Drehzahlen ausgelegt. Für die Zuführung von Schmierstoff verfügt das SL045011 sowohl im Innen- als auch im Außenring über eine umlaufende Schmiernut mit radialen Schmierbohrungen. Beim Einbau ist auf eine saubere Umgebung sowie eine gehäuseseitige Abdichtung gegen Schmutzeintrag zu achten.
Mit einem Innendurchmesser von 55 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm und einer Gesamtbreite von 46 mm weist das Bauteil kompakte Abmessungen auf. Diese Maße definieren den erforderlichen Bauraum für Welle und Gehäusebohrung bei der Konstruktion.
Vollrollig bedeutet, dass die zylindrischen Rollen ohne Käfig dicht aneinander im Lager laufen. Dadurch lässt sich die maximale Rollenanzahl im Querschnitt unterbringen, was die radiale Tragfähigkeit im Vergleich zu Käfiglagern gleicher Baugröße steigert.
Als Festlager übernimmt das Bauteil die axiale Führung der Welle gegenüber dem Gehäuse in beiden Richtungen. Es nimmt axiale Kräfte auf und stützt gleichzeitig die wirkenden Radiallasten im Betrieb ab.
Die Nachschmierung erfolgt über eine umlaufende Schmiernut und radiale Schmierbohrungen, die sowohl am Außenring als auch am Innenring vorhanden sind. Schmierfett oder Schmieröl gelangt so gezielt direkt an die Laufbahnen und Wälzkörper.
Mit normaler Radiallagerluft eignet sich das Lager für übliche Passungsverhältnisse auf der Welle und im Gehäuse. Diese Einstufung deckt gängige Betriebsbedingungen ohne übermäßige Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring ab.
Die Ringnut am Außenring ermöglicht die axiale Fixierung über passende Sicherungsringe im Gehäuse. Dadurch können axiale Anschlagschultern im Gehäuse entfallen, was den Fertigungsaufwand der Anschlusskonstruktion reduziert.
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