FAG
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Das einreihige Zylinderrollenlager NU2310 -E-M1 von FAG Wälzlager mit Messingkäfig und den Maßen 50x110x40 mm nimmt hohe Radiallasten auf.
Das Zylinderrollenlager NU2310 -E-M1 ist ein radial hoch belastbares Wälzlager mit 50 mm Bohrung, 110 mm Außendurchmesser und 40 mm Breite. Als offenes Loslager besitzt die Ausführung von FAG Wälzlager zwei feste Borde am Außenring, während der bordlose Innenring beidseitig herausnehmbar bleibt. Diese Konstruktion gleicht thermische Längenänderungen der Welle innerhalb des Lagers zwangfrei aus. Ein massiver Messingkäfig führt die zylindrischen Rollen auch unter anspruchsvollen mechanischen Betriebsbedingungen.
Dieses einreihige Rollenlager nimmt vorwiegend hohe Radialkräfte auf und überträgt keine axialen Belastungen. Durch die axiale Verschiebbarkeit des Innenrings gegenüber dem Außenring übernimmt das Bauteil im Wellenstrang die Funktion eines Loslagers. Typische Einsatzbereiche umfassen Industrieanwendungen mit rein radialen Belastungen und axialen Wellendehnungen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad, wodurch das Lager für entsprechende thermische Bedingungen geeignet ist.
Der Kennbuchstabe M1 kennzeichnet einen massiven Messingkäfig, der die Rollen bei Vibrationen und schnellen Drehzahländerungen führt. Der Werkstoff Messing zeichnet sich durch hohe Festigkeit gegenüber dynamischen Kräften sowie günstige Notlaufeigenschaften aus. Da die Ausführung offen konstruiert ist, übernimmt das umgebende Gehäuse den Schutz vor Verunreinigungen und die Schmiermittelrückhaltung für Fett oder Öl.
Die Hauptabmessungen betragen 50 mm Innendurchmesser (Bohrung), 110 mm Außendurchmesser und 40 mm Breite. Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 und besitzt einreihige Zylinderrollen. Mit diesen Standardmaßen passt es in genormte Gehäusebohrungen und auf entsprechende Wellensitze.
Die Bauform NU kennzeichnet ein Loslager mit zwei festen Borden am Außenring und einem bordlosen Innenring. Der Innenring lässt sich beidseitig herausnehmen, was die Montage erleichtert. Im Betrieb ermöglicht diese Bauform eine axiale Verschiebung der Welle gegenüber dem Lagergehäuse, um Wärmedehnungen auszugleichen.
Dieses Lager weist die normale Radiallagerluft auf. Das Radialspiel zwischen Rollen und Laufbahnen ist so ausgelegt, dass es bei abgestimmten Einpassungen und regulären Betriebstemperaturen ein freies Abrollen der Wälzkörper unterstützt. Für besondere Betriebsbedingungen mit größeren Temperaturunterschieden stehen abweichende Lagerluftklassen zur Verfügung.
Das Zylinderrollenlager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Die Ausführung mit Messingkäfig eignet sich für diese thermischen Bedingungen. Das eingesetzte Schmiermittel muss passend auf die jeweilige Betriebstemperatur abgestimmt werden.
Der herausnehmbare Innenring ermöglicht den getrennten Einbau von Welle und Gehäusering. Dadurch können Sie Innen- und Außenring separat auf die jeweiligen Sitze montieren, bevor beide Baugruppen zusammengefügt werden. Zudem erlaubt die bordlose Geometrie einen zwangfreien Längenausgleich bei temperaturbedingten Längenänderungen der Welle im Betrieb.
Das Zylinderrollenlager ist offen ausgeführt und besitzt keine integrierten Dichtungen. Der Außenring verfügt über keine Nut und keine Schmierbohrung. Die Abdichtung gegen Schmutz sowie die Versorgung mit Schmierfett oder Schmieröl erfolgen daher über die umgebende Gehäusekonstruktion.
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