INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 479,75 € | 9.115,28 € |
| 3 | 959,50 € | 8.635,53 € |
Das vollrollige Zylinderrollenlager SL192348 von INA (240x500x155 mm) nimmt als offenes Stützlager hohe radiale Kräfte auf.
Das Zylinderrollenlager SL192348 ist ein einreihiges Wälzlager des Herstellers INA mit einer Bohrung von 240 mm, einem Außendurchmesser von 500 mm sowie einer Breite von 155 mm. Da die Konstruktion vollrollig ausgeführt ist, verzichtet das Bauteil auf einen Käfig. Dadurch füllt der Rollensatz den Bauraum maximal aus, was die radiale Belastbarkeit gegenüber Lagern mit Käfig steigert. Die offene Bauweise deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius ab.
Konstrukteure wählen diese Bauform vor allem für Lagerstellen mit extremen radialen Kräften und moderaten Drehzahlen. Als Stützlager nimmt das Lager starke Radiallasten auf und führt die Welle zusätzlich in einer axialen Richtung. Durch den axialen Verschiebeweg gleicht das Bauteil thermische Längenänderungen der Welle aus. Typische Einsatzorte finden sich bei schweren Lagerungen im Maschinen- und Anlagenbau, bei denen eine hohe radiale Tragfähigkeit gefragt ist.
Weil der Innenring einseitig herausnehmbar ist, lässt sich das Lager getrennt montieren. Dies erleichtert den Einbau bei großen Wellendurchmessern von 240 mm. Da das Lager offen ausgeführt ist und der Außenring keine Nut oder Schmierbohrung besitzt, erfolgt die Schmiermittelzufuhr über die Anschlusskonstruktion. Das Modell entspricht der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 und besitzt normale Radiallagerluft. Passende Dichtungen im Gehäuse schützen das System vor Verunreinigungen.
Mit einem Innendurchmesser von 240 mm, einem Außendurchmesser von 500 mm und einer Breite von 155 mm gehört das Modell zu den Großlagern. Diese Hauptabmessungen bestimmen den Einbauraum auf der Welle sowie im Gehäuse. Durch die massive Bauweise eignet sich das Lager für schwere Industrieanwendungen mit hohen statischen und dynamischen Radialkräften.
Eine vollrollige Ausführung besitzt keinen trennenden Käfig zwischen den Wälzkörpern. Der Umfang zwischen den Lagerringen wird komplett mit Zylinderrollen bestückt. Die maximale Rollenanzahl vergrößert die Kontaktflächen und steigert die Tragfähigkeit. Aufgrund der Reibung zwischen den aneinander anliegenden Rollen sind vollrollige Lager vorrangig für niedrigere bis mittlere Drehzahlen konzipiert.
Ein Stützlager nimmt neben radialen Kräften auch axiale Kräfte aus einer Richtung auf. In die Gegenrichtung lässt die Konstruktion einen axialen Verschiebeweg zu. Dadurch können sich Welle und Gehäuse bei betriebsbedingten Temperaturänderungen ausdehnen. Zudem lässt sich der einseitig herausnehmbare Innenring separat auf die Welle aufziehen, was die Montage großer Baugruppen erleichtert.
Das Bauteil besitzt normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0/PN, was international der Normung ABEC 1 entspricht. Diese Standard-Genauigkeit deckt übliche Passungsanforderungen im allgemeinen Maschinenbau ab. Die normale Radiallagerluft trägt dazu bei, dass das Lager nach dem Fügen auf Welle und Gehäuse mit einem zweckmäßigen Betriebsspiel arbeitet.
Weil das Lager offen gefertigt ist und der Außenring weder über Schmiernut noch über Schmierbohrung verfügt, gelangt der Schmierstoff seitlich über das Lagergehäuse an den Rollensatz. Je nach Auslegung erfolgt der Betrieb mit Schmierfett oder Schmieröl. Eine externe Gehäuseabdichtung verhindert das Entweichen des Schmiermittels und schützt die Laufbahnen vor Fremdkörpern.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius. Die Maßstabilität der metallischen Lagerkomponenten ist auf diesen Bereich ausgelegt. Da kein temperatursensibler Käfig verbaut ist, bestimmt in der Praxis vor allem das verwendete Schmiermittel die tatsächlichen Einsatzgrenzen im Dauerbetrieb.
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