INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 10,34 € | 196,52 € |
| 5 | 20,68 € | 186,18 € |
Das vollrollige Zylinderrollenlager SL192310 von INA nimmt mit den Maßen 50x110x40 mm hohe radiale Kräfte auf.
Das Zylinderrollenlager SL192310 ist ein einreihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Da die Konstruktion ohne Käfig ausgeführt ist, nutzt das Lager die maximale Anzahl an Rollenkörpern im vorhandenen Bauraum aus. Mit einem Bohrungsdurchmesser von 50 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm und einer Breite von 40 mm eignet sich diese Ausführung für hochbelastete Lagerstellen. Als offenes Lager ausgelegt, erfordert die Lagerstelle eine externe Abdichtung sowie eine geeignete Schmiermittelzufuhr.
Konstrukteure setzen dieses vollrollige Lager vor allem dort ein, wo sehr hohe radiale Kräfte bei moderaten Drehzahlen wirken. Die Ausführung als Stützlager ermöglicht die Aufnahme axialer Kräfte aus einer Richtung. Gleichzeitig lässt die Lagerstelle einen axialen Verschiebeweg zu, wodurch Längenausdehnungen der Welle aufgenommen werden. Typische Einsatzfelder finden sich im Getriebe- und allgemeinen Maschinenbau bei Lagerungen mit hoher Radialbelastung. Durch den zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ist das Bauteil auch für thermisch anspruchsvolle Umgebungen ausgelegt.
Der Innenring des Lagers lässt sich einseitig herausnehmen, was die Montage und Demontage bei getrennter Wellen- und Gehäusebearbeitung erleichtert. Das Bauteil verfügt über die normale Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) und eine normale Radiallagerluft. Da der Außenring ohne Nut und Schmierbohrung ausgeführt ist, erfolgt die Schmierstoffzufuhr über die umgebende Gehäusekonstruktion. Bei der Auslegung sollten Anwender berücksichtigen, dass das Lager keine Stromisolierung besitzt und der offene Aufbau den Schutz vor Schmutzpartikeln über externe Dichtungen voraussetzt.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 50 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm sowie eine Baubreite von 40 mm. Diese Hauptabmessungen bestimmen die Passsitze auf der Welle und im Lagergehäuse.
Vollrollige Lager verzichten auf einen trennenden Käfig zwischen den Wälzkörpern. Dadurch lässt sich der Raum zwischen den Laufbahnen vollständig mit Rollen bestücken, was zu einer besonders hohen radialen Belastbarkeit führt.
Als Stützlager nimmt diese Ausführung radiale Lasten sowie einseitig wirkende axiale Führungskräfte auf. Gleichzeitig erlaubt die Bauform einen definierten axialen Verschiebeweg der Welle gegenüber dem Gehäuse, um temperaturbedingte Längenänderungen auszugleichen.
Das Lager ist für einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Die tatsächliche Einsatzgrenze hängt in der Praxis maßgeblich vom verwendeten Schmierstoff und den externen Dichtungselementen der umgebenden Konstruktion ab.
Da das Lager ohne integrierte Dichtscheiben sowie ohne Schmiernut im Außenring ausgeführt ist, erfolgt die Schmierung über das Gehäuse. Der Schutz vor Verunreinigungen und Schmierstoffaustritt wird durch externe Dichtungselemente der Anschlusskonstruktion realisiert.
Die Toleranzklasse P0 kennzeichnet die Standardtoleranz gemäß Normaltoleranz bzw. ABEC 1 bezüglich Maß- und Laufgenauigkeit. Sie definiert die zulässigen Abweichungen für Bohrung, Außendurchmesser und Rundlauf des Lagers.
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