FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 14,37 € | 272,98 € |
| 5 | 28,74 € | 258,61 € |
Einreihiges Zylinderrollenlager N314 -E-M1 von FAG mit 70x150x35 mm Maßen, Messingkäfig und abnehmbarem Außenring für reine Radiallasten.
Das Zylinderrollenlager N314 -E-M1 von FAG nimmt als Radial-Wälzlager hohe Kräfte auf. Mit einer Bohrung von 70 mm, einem Außendurchmesser von 150 mm und einer Breite von 35 mm eignet sich diese Ausführung für beanspruchte Wellenlagerungen. Die Linienberührung der zylindrischen Rollen bietet eine hohe radiale Steifigkeit im Vergleich zu Kugellagern. Da der Außenring bordlos ausgeführt ist, fungiert die Einheit als reines Loslager.
Dieses Lager kommt vorrangig dort zum Einsatz, wo thermische Längenausdehnungen der Welle zwangfrei innerhalb der Lagerung ausgeglichen werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Getriebe- und Maschinenbau sowie in radial hoch beanspruchten Lagerungsanordnungen. Weil das Bauteil ausschließlich radiale Kräfte aufnimmt, kombiniert die Konstruktion dieses Loslager meist mit einem separaten Festlager auf derselben Welle, das die axiale Führung übernimmt.
Der massive Messingkäfig zeichnet sich durch hohe Festigkeit aus und führt die Rollen auch bei raschen Beschleunigungen oder Vibrationen sicher. Zudem ermöglicht der beidseitig abnehmbare Außenring eine getrennte Montage von Innen- und Außenring. Dies erleichtert den Einbau in Gehäuse. Als offenes Lager ausgelegt, deckt die Konstruktion einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ab und lässt sich gezielt in bestehende Öl- oder Fettschmiersysteme einbinden.
Die Bauform N verfügt über zwei feste Borde am Innenring, während der Außenring bordlos gefertigt ist. Dadurch lässt sich der Außenring beidseitig abziehen. Das Lager gleicht axiale Verschiebungen der Welle gegenüber dem Gehäuse reibungsarm direkt zwischen den Wälzkörpern und der Laufbahn aus.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 70 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm und eine Gesamtbreite von 35 mm. Diese genormten Hauptabmessungen entsprechen der Toleranzklasse P0 beziehungsweise Normaltoleranz und erlauben den Einbau in Standard-Gehäusebohrungen und auf passende Wellensitze.
Das Kürzel M1 steht für einen massiven Messingkäfig. Im Vergleich zu einfachen Blechkäfigen widersteht dieser Werkstoff mechanischen Schockbelastungen und Schwingungen. Er führt die Rollen präzise und eignet sich für Betriebsbedingungen mit erhöhten mechanischen Belastungen.
Es handelt sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben. Dadurch kann das Schmiermittel, wie Schmierfett oder Getriebeöl, ungehindert an die Laufbahnen gelangen. Der Außenring besitzt keine Schmierbohrung, weshalb die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit über die umgebende Gehäusekonstruktion erfolgen muss.
Die Ausführung ist für Betriebstemperaturen zwischen -30 und +150 Grad ausgelegt. Innerhalb dieser Spanne bleibt die Formstabilität der Ringe und des Messingkäfigs gewahrt. Maßgeblich für die tatsächliche Einsatzgrenze ist zudem das Temperaturprofil des verwendeten industriellen Schmierstoffs.
Die normale Radiallagerluft, oft als Gruppe N bezeichnet, definiert das herstellerseitig eingestellte Radialspiel vor dem Einbau. Dieser Spielraum dient dazu, dass das Lager nach dem Aufpressen auf die Welle und dem Einpassen in das Gehäuse unter üblichen Betriebsbedingungen ein betriebsgerechtes Lagerspiel behält.
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