FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 5,55 € | 105,47 € |
| 20 | 11,10 € | 99,92 € |
Der Winkelring HJ410 von FAG aus Stahl ergänzt Zylinderrollenlager mit 50 mm Bohrung, 78,8 mm Außendurchmesser und 14,5 mm Breite um axiale Führungsflächen.
Der Winkelring HJ410 dient als separates Zubehörteil für Zylinderrollenlager im industriellen Maschinenbau. Mit einer Bohrung von 50 mm, einem Außendurchmesser von 78,8 mm und einer Breite von 14,5 mm passt dieser Ring zu entsprechenden Lagerreihen von FAG. Wälzlager dieser Bauart nehmen zusammen mit dem Ring axiale Kräfte auf einer Seite auf. Der Ring besteht aus Stahl und unterstützt Konstruktionen, bei denen definierte axiale Führungen gefordert sind.
In Kombination mit Zylinderrollenlagern der Bauform NJ bildet der Winkelring HJ410 eine feste Bordanlage. Dadurch verwandelt sich ein Stützlager in eine Festlageranordnung, die axiale Führungskräfte in beide Richtungen aufnimmt. Diese Anordnung kommt bei industriellen Wellenlagerungen mit beidseitiger Axialbelastung zum Einsatz. Bei radial belasteten Wellenführungen erlaubt die getrennte Bauweise zudem eine feste Passung des Innenrings und erleichtert die Montage sowie Demontage der Lagerung.
Bei der Auslegung ist auf die exakte Abstimmung mit dem Hauptlager und den umgebenden Bauteilen zu achten. Der Winkelring HJ410 wird direkt an die bordlose Seite des Lagerinnenrings angesetzt. Die ebene Anlauffläche nimmt dabei axiale Führungskräfte auf. Wellenschultern und Freistiche sollten so geplant werden, dass der Ring plan anliegt und nicht verkantet. Der Werkstoff Stahl erfordert im Betrieb eine ausreichende Versorgung mit Schmierstoff über das übergeordnete Schmiersystem der Lagerstelle.
Ein Winkelring erweitert ein einreihiges Zylinderrollenlager um einen zusätzlichen bordförmigen Anschlag am Innenring. Dadurch nimmt die Lagerung axiale Führungskräfte auf, statt nur rein radiale Belastungen zu führen. Das Bauteil vereinfacht den Aufbau von Festlagerungen und erleichtert die Montage getrennter Ringe auf der Welle.
Der Ring besitzt einen Innendurchmesser von 50 mm, einen Außendurchmesser von 78,8 mm und eine Gesamtbreite von 14,5 mm. Diese Abmessungen sind auf Zylinderrollenlager abgestimmt, die für Wellen mit 50 mm Durchmesser ausgelegt sind. Die Maße bestimmen die Passung und den erforderlichen Bauraum im Lagergehäuse.
Dieses Bauteil ist aus Stahl gefertigt. Der Werkstoff bietet die nötige Formstabilität sowie Druckfestigkeit, um axiale Führungskräfte von den Rollenstirnflächen abzustützen. Für den dauerhaften Betrieb muss der Ring über die Schmierstoffversorgung des Hauptlagers mit Öl oder Fett benetzt werden, da keine eigenständige Schmierstoffreserve vorhanden ist.
Der Ring wird axial direkt neben den Innenring des Zylinderrollenlagers auf die Welle geschoben. Dabei liegt der Flansch an den Wälzkörperstirnflächen an. Wichtig ist eine plane Anlage an der Wellenschulter sowie am Lagerring, damit keine Schiefstellung entsteht. Vor dem Aufschieben sollten die Anlageflächen sauber und gratfrei sein.
Die Kombination aus Zylinderrollenlager und separatem Winkelring ermöglicht getrennte Montageschritte von Innenring und Gehäuse. Das ist besonders vorteilhaft, wenn beide Lagerringe mit festen Passungen auf Welle und Gehäuse sitzen müssen. Bei einteiligen Festlagern wäre ein solches Aufpressen der Komponenten konstruktiv oft nur schwer oder unter hohem Aufwand realisierbar.
Der Winkelring selbst besitzt keine Dichtungselemente. Die Abdichtung der Lagerstelle gegen Schmutz und Schmiermittelaustritt muss über externe Dichtungen wie Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen im Gehäusedeckel erfolgen. Das Schmiermittel des Hauptlagers übernimmt gleichzeitig die Schmierfunktion an der Anlauffläche des Rings.
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