NKE
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Die Wellenscheibe WS81118 von NKE Steyr dient mit den Maßen 90x120x6,5 mm als wellengeführte Laufscheibe für axiale Zylinderrollenlagerungen im Maschinenbau.
Als präzise bearbeitete Komponente komplettiert die Wellenscheibe WS81118 axiale Rollenlagerungen, wenn benachbarte Bauteile nicht als gehärtete und geschliffene Laufbahnen fungieren können. Die Scheibe verfügt über eine Bohrung von 90 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm und eine Breite von 6,5 mm. Aus Stahl gefertigt, nimmt dieses Wälzlagerteil hohe einseitig wirkende Axialkräfte auf und führt die Rollenkränze exakt auf der Welle.
Konstrukteure verwenden diese Wellenscheibe vor allem in Kombination mit Axial-Zylinderrollenkränzen der Reihe K81118 oder passenden Gehäusescheiben. Typische Einsatzbereiche finden sich in industriellen Lagerungen, bei denen schwere axiale Lasten bei moderaten Drehzahlen auftreten. Da die Scheibe fest auf dem Wellenzapfen zentriert wird, trägt sie dazu bei, Verschleiß an den umgebenden Wellenschultern zu mindern, und unterstützt eine gleichmäßige Lastverteilung im Lagersitz.
Die Fertigung in der Toleranzklasse P0/PN, vergleichbar mit ABEC 1, steht für die praxisbewährte Normaltoleranz industrieller Wälzlager. Maß-, Form- und Laufgenauigkeit der ebenen Lauffläche sind so abgestimmt, dass sie standardisierte Einbausituationen ohne aufwendige Nacharbeit abdecken. Achten Sie bei der Auslegung auf steife, rechtwinklig zur Drehachse gefertigte Anlageschultern an der Welle. Eine ausreichende Schulterhöhe trägt dazu bei, dass die Stahlscheibe unter Last plan anliegt und Führungsfehler vermieden werden.
Dieses Bauteil fungiert als wellengebundener Laufring für Axial-Zylinderrollenlager. Es besitzt eine Bohrung mit 90 mm Durchmesser, die für die direkte Montage auf der Welle ausgelegt ist. Die präzise bearbeitete Stirnseite dient den Wälzkörpern als tragfähige Lauffläche.
Die Scheibe besitzt einen Innendurchmesser von 90 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm und eine Bauhöhe beziehungsweise Breite von 6,5 mm. Diese normierten Abmessungen ermöglichen die Kombination mit kompatiblen Gehäusescheiben und Axialkranz-Baugruppen derselben Baugröße.
Eine Wellenscheibe wird über ihre Bohrung präzise auf der Welle geführt und läuft mit dieser um. Ihr Außendurchmesser besitzt Spiel zur Gehäusewandung. Bei einer Gehäusescheibe ist es umgekehrt: Sie zentriert sich im Gehäuse und lässt ausreichend Radialspiel zur rotierenden Welle frei.
Die Scheibe wird aus Stahl hergestellt. Dieser Werkstoff ist dafür ausgelegt, den mechanischen Belastungen durch überrollende Zylinderrollen standzuhalten und plastischen Verformungen der Lauffläche unter axialer Krafteinwirkung wirksam vorzubeugen.
Die Einstufung nach P0, PN oder ABEC 1 kennzeichnet die Standardtoleranz für Industrieanwendungen. Sie definiert zulässige Abweichungen für Nenndurchmesser, Parallelität und Planlauf der Scheibe. Diese Genauigkeit genügt für die allermeisten Einsätze im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau.
Die Anlagefläche an der Welle muss plan, sauber und frei von Graten sein. Zudem sollte die Wellenschulter die Scheibe ausreichend breit abstützen. Eine rechtwinklige Ausrichtung zur Rotationsachse verhindert Schiefstellungen, die zu ungleichmäßiger Belastung der Wälzkörper führen könnten.
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