WS81138 Wellenscheiben von INA
WS81138 Wellenscheiben von INA

INA

Wellenscheiben INA WS81138

Technische Daten
 
Innendurchmesser
190 mm
Außendurchmesser
237 mm
Breite
11 mm
Material
Stahl
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Gewicht
1,36 kg
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Wellenscheiben INA WS81138
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Wellenscheiben INA WS81138

Die Wellenscheibe WS81138 von INA (190x237x11 mm) dient als geschliffene Laufbahn für axiale Wälzkörperkränze im Maschinenbau.

Die Wellenscheibe WS81138 von INA fungiert als wellenseitige Laufscheibe für Axial-Lagerungen. Sie kommt zum Einsatz, wenn die Welle selbst nicht als gehärtete und geschliffene Laufbahn ausgeführt werden kann. Gefertigt aus Stahl, nimmt dieses Bauteil axiale Kräfte direkt auf und führt die Wälzkörper in der Lagerstelle. Mit einer Bohrung von 190 mm, einem Außendurchmesser von 237 mm und einer Breite von 11 mm entspricht die Scheibe standardisierten Einbaumaßen im Maschinenbau.

In welchen Baugruppen kommt die Wellenscheibe WS81138 zum Einsatz?

Kombiniert wird diese Wellenscheibe typischerweise mit Axial-Zylinderrollenkränzen oder Axial-Nadelkränzen in Baugruppen mit hoher Axialbelastung. Einsatzfelder finden sich in Getrieben und Anlagen, bei denen axiale Kräfte direkt über die Welle geführt werden. Da die Scheibe die Laufbahnfunktion übernimmt, schützt sie die Wellenoberfläche vor mechanischem Verschleiß. Für Instandhalter und Erstausrüster bietet das Bauteil eine zweckmäßige Lösung zur Neukonstruktion oder Reparatur axialer Lagerstellen.

Worauf kommt es bei Passung und Montage der Wellenscheibe WS81138 an?

Bei der Auslegung der Lagerstelle ist die Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) maßgeblich für die Planlaufgenauigkeit. Die Bohrung von 190 mm erfordert einen präzisen Sitz auf der Welle, um Relativbewegungen unter Axiallast zu vermeiden. Eine ausreichend steife, rechtwinklig bearbeitete Anlageschulter unterstützt das vollflächige Anliegen der Scheibe. Eine exakte Ausrichtung beugt ungleichmäßigen Spannungsspitzen im Werkstoff vor und begünstigt ein ruhiges Ablaufverhalten der Wälzkörper.

Was zeichnet die Wellenscheibe WS81138 aus?

Dieses Bauteil dient als Laufbahn für Axial-Wälzlager und wird direkt auf der Welle montiert. Die Scheibe verfügt über eine Innenbohrung von 190 mm, einen Außendurchmesser von 237 mm und eine Bauhöhe von 11 mm. Hergestellt aus Stahl von INA, bietet sie Formstabilität für axiale Kraftübertragungen.

Welche Funktion übernimmt eine Wellenscheibe im Axiallager?

Eine Wellenscheibe bildet die direkte Abrollfläche für zylindrische Rollen oder Nadeln auf der rotierenden Welle. Sie verhindert, dass der Grundwerkstoff der Welle gehärtet oder feinstbearbeitet werden muss. Dadurch reduziert sich der Fertigungsaufwand für Wellenkonstruktionen, während gleichzeitig ein verschleißfester Wälzkörperkontakt entsteht.

Was bedeutet die Toleranzklasse P0/PN bei der WS81138?

P0/PN bezeichnet die Normaltoleranz für Wälzlagerbauteile, vergleichbar mit der Klassifizierung ABEC 1. Diese Stufe definiert zulässige Maß- und Formabweichungen bezüglich Bohrungsdurchmesser, Wandstärke und Planlauf. Für Standardanwendungen im Maschinenbau bietet diese Toleranzklasse ein ausgewogenes Verhältnis von Fertigungspräzision und Montierbarkeit.

Aus welchem Material besteht die Wellenscheibe WS81138?

Das Bauteil ist aus Stahl gefertigt. Dieser Werkstoff ist dafür ausgelegt, hohen Flächenpressungen und dynamischen Axialkräften beim Abrollen der Wälzkörper standzuhalten. Eine geschliffene Oberfläche trägt zu geringen Reibungswerten bei und mindert den Verschleiß in der Kontaktzone.

Wie unterscheidet sich eine Wellenscheibe von einer Gehäusescheibe?

Der Unterschied liegt in den Passungsmaßen: Während eine Wellenscheibe wie die WS81138 eine eng tolerierte Bohrung für den Sitz auf der Welle besitzt, weist eine Gehäusescheibe (GS) einen freigedrehten Innendurchmesser auf und wird außen im Gehäuse zentriert. Beide Scheibenarten bilden gemeinsam die Führung für den Axial-Rollenkranz.

Wie erfolgt die fachgerechte Montage der Wellenscheibe?

Die Scheibe wird bis zum Anschlag an die Wellenschulter aufgeschoben. Eine plan geschliffene und saubere Anlagefläche trägt dazu bei, Taumelbewegungen im Betrieb zu vermeiden. Zur Vermeidung von Verkantungen erfolgt die Montage gleichmäßig und ohne punktuelle Schläge. Die ebene Laufbahnseite zeigt dabei in Richtung des Wälzkörperkranzes.

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