ZEN
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Die Wellenscheibe WS81134 von ZEN (170x213x10 mm) dient als präzise Laufbahnkomponente aus Stahl für axiale Belastungen im Maschinenbau.
Die Wellenscheibe WS81134 von ZEN fungiert als wellenseitige Laufscheibe für mehrteilige Axial-Lagerungen. Mit einer Bohrung von 170 mm, einem Außendurchmesser von 213 mm und einer Breite von 10 mm nimmt das Bauteil axiale Kräfte im Wellenstrang auf. Die Fertigung aus Stahl verleiht der Scheibe eine hohe Formstabilität. Konstrukteure und Instandhalter greifen auf diese Komponente zurück, um axiale Rollenkränze mit einer passgenauen Gegenlauffläche auf der Welle auszustatten.
Typischerweise bildet diese Scheibe die innere Laufbahn in Axial-Zylinderrollenlagern. Sie kommt vor allem dort zum Einsatz, wo schwere axiale Lasten auftreten und die Welle selbst nicht gehärtet oder feingeschliffen ist. In Lagerungen mit hohen Axialkräften arbeitet die WS81134 zusammen mit dem passenden Axialkranz. Durch die Trennbarkeit der Einzelteile lässt sich die Scheibe unabhängig von den weiteren Komponenten montieren. Das vereinfacht die Montage sowie spätere Wartungsarbeiten an der Lagerung.
Die Wellenscheibe WS81134 entspricht der Normtoleranz P0 beziehungsweise ABEC 1. Diese Toleranzklasse definiert die zulässigen Maß- sowie Planlaufabweichungen für den industriellen Einsatz. Bei der Konstruktion empfiehlt sich eine ebene und steife Anlagefläche an der Wellenschulter, damit die Scheibe gleichmäßig aufliegt. Technische Anwender stimmen den Wellensitz exakt auf die 170 mm Bohrung ab, um unerwünschte Relativbewegungen unter Last zu vermeiden. Passende Gegenstücke und Wälzkörperkränze ergänzen das System zu einer vollständigen Lagereinheit.
Als wellengeführter Lagerring stellt die WS81134 die gehärtete Laufbahn für axiale Wälzkörper bereit. Sie wird mit festem Sitz auf der rotierenden Welle montiert. Auf diese Weise schützt das Bauteil das Wellenmaterial vor direktem Verschleiß und nimmt die im Betrieb entstehenden Axialkräfte gleichmäßig auf.
Das Bauteil besitzt einen Innendurchmesser von 170 mm, einen Außendurchmesser von 213 mm und eine Scheibenbreite von 10 mm. Diese standardisierten Abmessungen ermöglichen den präzisen Einsatz auf entsprechend dimensionierten Wellenabschnitten und bestimmen die Schnittstelle zum axialen Rollen- oder Nadelkranz.
Diese Kennzeichnung beschreibt die Standard-Toleranzklasse für Industrie-Wälzlager nach internationalen Normen. Sie legt fest, innerhalb welcher Abweichungen Bohrung, Außendurchmesser und Planlauf gefertigt sind. Für die meisten Maschinen und Getriebe bietet diese Klasse eine völlig ausreichende Präzision bei unkomplizierter Austauschbarkeit der Komponenten.
Die Scheibe besteht aus Stahl. Dieses Material widersteht der ständigen Überrollung durch Wälzkörper und bietet eine hohe Beständigkeit gegen elastische Verformung unter Druck. Dadurch bleibt die Geometrie der Laufbahn auch bei kontinuierlicher Beanspruchung über lange Zeit erhalten.
Der Unterschied liegt in der Zentrierung: Eine Wellenscheibe wie die WS81134 wird auf der Welle geführt und besitzt eine eng tolerierte Bohrung, während ihr Außendurchmesser Spiel im Gehäuse hat. Eine Gehäusescheibe hingegen wird in der Gehäusebohrung zentriert und weist an der Welle ausreichend Freiraum auf.
Vor dem Aufschieben reinigen Sie den Wellensitz gründlich und prüfen die Anlagefläche auf Planheit und Schmutzfreiheit. Die Scheibe muss spielfrei und vollflächig an der Wellenschulter anliegen. Erst danach setzen Sie den Axialkäfig mit den Wälzkörpern und die Gehäusescheibe auf.
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