NKE
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Die Wellenscheibe WS89417 von NKE Steyr dient mit den Maßen 85x180x19,5 mm als präzise gefertigte Laufbahn für axiale Rollenlagerungen.
Die Wellenscheibe WS89417 ist eine präzise gefertigte Axiallagerscheibe aus Stahl für anspruchsvolle Industrieanwendungen. In Kombination mit passenden Axial-Zylinderrollenkränzen bildet sie eine vollständige Lagerstelle zur Aufnahme hoher einseitiger Axialkräfte. Mit einem Innendurchmesser von 85 mm, einem Außendurchmesser von 180 mm und einer Breite von 19,5 mm entspricht diese Komponente der Baureihe WS894. Der Hersteller NKE Steyr fertigt das Bauteil in der Normtoleranzklasse P0/PN.
Die Wellenscheibe WS89417 dient als gehärtete Laufbahn direkt auf der Welle, wenn das Wellenmaterial selbst nicht als Wälzkörperlaufbahn genutzt werden kann. Sie findet ihren Einsatz vor allem in Baugruppen und industriellen Lagerungen, in denen hohe axiale Lasten bei moderaten Drehzahlen abgestützt werden müssen. Durch den festen Sitz auf der Welle überträgt das Bauteil Axialkräfte axial spielfrei auf den Wälzkörpersatz.
Die Fertigung nach Toleranzklasse P0 (äquivalent zu PN oder ABEC 1) definiert die Standardgenauigkeit für Maß-, Form- und Lauftoleranzen gemäß gängigen Wälzlagernormen. Diese Präzisionsklasse reicht für die überwiegende Mehrheit industrieller Anwendungen im Maschinen- und Anlagenbau aus. Bei der Konstruktion ist auf rechtwinklige und ebene Anlageschultern an der Welle zu achten. Eine ausreichende Schulterhöhe trägt dazu bei, dass die Scheibe die auftretenden Axialkräfte vollflächig und verzugsfrei abstützt.
Eine separate Lagerscheibe der Axial-Zylinderrollenlager-Reihe WS894 aus gehärtetem Stahl mit 85 mm Bohrungsdurchmesser, 180 mm Außendurchmesser und 19,5 mm Breite. Sie wird direkt auf der Welle zentriert und dient dem Wälzkörpersatz als gehärtete Laufbahn, wenn die Welle selbst nicht feingeschliffen ist.
Dieses Modell verfügt über eine Bohrung von 85 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 180 mm sowie eine Scheibenbreite von 19,5 mm. Diese genormten Hauptabmessungen ermöglichen den modularen Austausch oder die Kombination mit kompatiblen Axialkäfigen und Gehäusescheiben im Maschinenbau.
Eine Wellenscheibe wie die WS89417 besitzt eine geschliffene Bohrung mit Passmaß für den Wellensitz, während ihr Außendurchmesser Freigang zum Gehäuse aufweist. Eine Gehäusescheibe hingegen wird im Gehäuse geführt und besitzt radiales Spiel zur Welle, damit keine Reibung zwischen rotierender Welle und stehendem Ring entsteht.
Die Kennzeichnung P0 steht für Normaltoleranz, international auch als PN oder nach US-Norm als ABEC 1 bezeichnet. Sie definiert genormte Maß- und Laufgenauigkeiten, die für den Großteil des allgemeinen Maschinenbaus sowie für standardisierte Antriebe ausgelegt sind und wirtschaftliche Passungen ermöglichen.
NKE Steyr fertigt diese Scheibe aus Wälzlagerstahl. Der Werkstoff zeichnet sich durch hohe Festigkeit, Verschleißfestigkeit und Formstabilität aus. Dadurch widersteht die geschliffene Lauffläche der Scheibe den hohen Belastungen, die durch die anlaufenden Wälzkörper unter starker Axialkraft entstehen.
Die Welle sollte eine ebene, rechtwinklige Anlageschulter bieten, die mindestens die halbe Scheibenhöhe unterstützt. Achten Sie auf saubere Passflächen sowie die korrekte Ausrichtung zur Wälzkörperlaufbahn, um Verkantungen zu vermeiden. Die Wellenscheibe läuft stets mit der Welle um und muss axial fest anliegen.
NKE AUSTRIA GmbH
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