NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 7,87 € | 149,59 € |
| 20 | 15,74 € | 141,72 € |
Die Wellenscheibe WS89318 von NKE Steyr führt axiale Wälzkörperkränze auf 90-mm-Wellen bei 155 mm Außendurchmesser und 13,5 mm Bauhöhe.
Die Wellenscheibe WS89318 dient als Lauffläche für axiale Rollenlagerungen auf rotierenden Wellen. Gefertigt aus Stahl übernimmt das Bauteil von NKE Steyr die direkte Führung der Wälzkörper, wenn die Wellenschulter selbst nicht als Laufbahn genutzt werden kann. Mit einer Bohrung von 90 mm, einem Außendurchmesser von 155 mm und einer Breite von 13,5 mm passt die Scheibe in genormte Axial-Baugruppen. Instandhalter und Erstausrüster erhalten damit eine montagefertige Komponente zur Übertragung hoher Axialkräfte.
Die Wellenscheibe WS89318 kommt primär in Kombination mit Axial-Zylinderrollenkränzen und passenden Gehäusescheiben zum Einsatz, um einreihige oder mehrreihige Axiallager aufzubauen. Typische Einsatzfelder liegen im allgemeinen Maschinenbau sowie in Getrieben und Wellensträngen, bei denen axiale Lasten parallel zur Drehachse aufgenommen werden müssen. Durch den festen Sitz auf der Welle rotiert die Scheibe mit der Drehbewegung und leitet axiale Druckkräfte ab. Dies schont angrenzende Konstruktionsteile und gestattet raumsparende Lageranordnungen.
Die Einstufung in Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) definiert standardisierte Grenzmaße für Maßhaltigkeit und Planlauf der Scheibe. Bei Konstruktion und Reparatur erleichtert diese Normung den Austausch, da das Bauteil genormte Toleranzfelder für Bohrungsdurchmesser, Außendurchmesser und Laufbahndicke einhält. Bei der Montage empfiehlt sich ein sauber entgrateter und riefenfreier Sitz auf der 90-mm-Welle. Da die Scheibe aus Stahl besteht, unterstützt ein leichter Schmierfilm das Aufschieben auf den Lagersitz.
Als Lauffläche für axiale Rollenkörper auf einer rotierenden Welle bildet die Scheibe zusammen mit einem Rollenkranz und einer Gehäusescheibe ein Axiallager. Sie nimmt auftretende Axialkräfte direkt auf und schützt die Welle vor mechanischem Verschleiß.
Eine Wellenscheibe besitzt eine eng tolerierte Bohrung für den festen Sitz auf der Welle und läuft mit dieser um. Ihr Außendurchmesser ist freigestellt. Eine Gehäusescheibe hingegen wird im Gehäuse zentriert geführt und besitzt eine größere Bohrung, damit die rotierende Welle berührungslos hindurchgeführt werden kann.
Mit einer Innenbohrung von 90 mm ist die Scheibe für entsprechende Wellendurchmesser bemessen. Der Außendurchmesser beträgt 155 mm und die Gesamthöhe beziehungsweise Scheibenbreite liegt bei 13,5 mm. Diese Abmessungen entsprechen der genormten Baureihe für Axial-Zylinderrollenlager.
Die Bezeichnungen P0, PN und ABEC 1 stehen für die reguläre Normaltoleranz von Wälzlagern. Sie legen fest, wie weit Innen- und Außendurchmesser sowie der axiale Planlauf von den Nennmaßen abweichen dürfen. Für reguläre Industrieanwendungen bietet diese Klasse hohe Maßhaltigkeit bei wirtschaftlicher Austauschbarkeit.
Die Scheibe besteht aus Stahl. Dieses Material bietet die nötige Festigkeit gegen Flächenpressungen, wie sie beim Abrollen von Zylinderrollen auftreten. Die bearbeitete Oberfläche verringert Reibung sowie Verschleiß und unterstützt eine sachgerechte Funktion der Lagerstelle.
Ja, bei modularen Axial-Rollenlagern lassen sich Einzelkomponenten separat tauschen. Wenn die Lauffläche bei einer Wartung Laufspuren zeigt, wechseln Sie die Scheibe gezielt aus. Voraussetzung für den Weiterbetrieb ist, dass Wälzkörper und Gehäusescheibe mechanisch einwandfrei erhalten sind.
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