DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W40-80-10 VIT dichtet rotierende Wellen mit 40 mm Durchmesser bei 80 mm Gehäusebohrung und 10 mm Breite thermisch beständig ab.
Der Wellendichtring W40-80-10 VIT schützt rotierende Wellen und umgebende Lagerstellen vor dem unerwünschten Austritt von Schmierstoffen. Durch den elastomeren Werkstoff FKM deckt dieses Radial-Dichtelement einen Temperaturbereich von -15 bis +200 Grad ab. Die elastische, kautschukummantelte Außenfläche erleichtert den passgenauen Sitz in der umgebenden Gehäusebohrung und gleicht fertigungsbedingte Unebenheiten der Bohrungswand aus. Eine integrierte Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl unterstützt die radiale Anpressung der Dichtkante auf der rotierenden Welle.
Dieses Dichtelement eignet sich vorrangig für thermisch anspruchsvolle Aggregate, bei denen aggressive Medien oder synthetische Schmierstoffe auftreten. Das Radial-Dichtelement dient dazu, flüssige Schmierstoffe in drucklosen oder druckarmen Systemen bis maximal 0,5 bar sicher im Gehäuseinnenraum zu halten. Da die Bauform gezielt ohne separate Schutzlippe ausgeführt ist, minimiert sie die zusätzliche Reibleistung an der Welle im laufenden Betrieb.
Der Werkstoff FKM zeichnet sich durch hohe Beständigkeit gegenüber thermischer Belastung sowie gegen viele Öle und Chemikalien aus. In Verbindung mit der Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl behält die Dichtlippe ihre erforderliche Anpresskraft auch bei dauerhaftem Kontakt mit aggressiven Schmierstoffen. Wichtig für die Anwendung ist ein druckarmer Betrieb, der die spezifizierte Belastungsgrenze von 0,5 bar nicht überschreitet.
Mit einem Innendurchmesser von 40 mm für die Welle, einem Außendurchmesser von 80 mm für die Gehäuseaufnahme sowie einer Breite von 10 mm passt das Bauteil in die entsprechenden Normeinbauräume des Aggregats.
Der zulässige Einsatzbereich erstreckt sich von -15 bis +200 Grad. Damit eignet sich das Material FKM für Anwendungen mit starker thermischer Beanspruchung, bei denen konventionelle Dichtungswerkstoffe an ihre thermischen Grenzen stoßen.
Die maximale Druckbeständigkeit beträgt 0,5 bar. Das Dichtelement ist für drucklose oder druckarme Systeme konzipiert, um Schmierstoffe zurückzuhalten, und eignet sich nicht für Druckbeaufschlagungen oberhalb dieses Werts.
Die Zugfeder erzeugt die mechanische Vorspannung der Dichtkante auf der Wellenoberfläche. Die Fertigung aus rost- und säurebeständigem Stahl schützt das Federelement vor Korrosion bei Kontakt mit anspruchsvollen Medien oder aggressiven Schmierstoffen.
Die Konstruktion ohne Schutzlippe reduziert das Reibmoment an der Welle und verhindert zusätzliche Wärmeentwicklung. Dies ist vorteilhaft in geschlossenen Gehäusen, in denen kein Schmutzeintrag von außen auf die Dichtstelle einwirkt.
Der elastische Außenmantel schließt die Gehäusebohrung dicht ab und gleicht Wärmedehnungen sowie fertigungsbedingte Gehäuserauheiten aus. Gleichzeitig erleichtert die Kautschukummantelung das Einpressen des Dichtrings in den Lagersitz ohne Beschädigung der Bohrungswand.
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