DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W62-85-12 BA dichtet rotierende Wellen mit 62 mm Durchmesser gegen Schmierstoffaustritt bei Gehäusebohrungen von 85 mm wirksam ab.
Der Wellendichtring W62-85-12 BA dient der Abdichtung rotierender Maschinenelemente im industriellen Einsatz. Mit einem Innendurchmesser von 62 mm, einem Außendurchmesser von 85 mm und einer Breite von 12 mm schützt dieser Radial-Wellendichtring umlaufende Lagerstellen vor dem Austritt von Schmierfetten und Ölen. Die Fertigung aus NBR (Perbunan) ermöglicht den Betrieb in einem Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius bei standardmäßigen Industrieanwendungen.
Dieser Radial-Wellendichtring eignet sich für rotierende Wellen und Gehäusebohrungen im Maschinenbau, bei denen Schmierstoffe im System gehalten werden sollen. Da die Ausführung ohne zusätzliche Staub- oder Schutzlippe konstruiert ist, reduziert der Ring die Reibung an der Welle bei rein öl- oder fettgeschmierten Systemen. Das Bauteil ist für drucklose Anwendungen sowie Betriebsbedingungen mit einer geringen Druckbelastung von bis zu maximal 0,5 bar ausgelegt.
Die kautschukummantelte Außenfläche erleichtert die Montage in die Gehäuseaufnahme und gleicht fertigungsbedingte Rauheiten der Bohrung wirksam aus. Zudem stützt die integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl die radiale Anpressung und hält die Dichtlippe an die umlaufende Wellenoberfläche angelegt. Vor dem Einbau sollte die Lauffläche der Welle gratfrei und sauber sein, um Beschädigungen des NBR-Werkstoffs beim Aufschieben zu vermeiden.
Dieser Dichtring verfügt über einen Innendurchmesser von 62 mm für die Wellenaufnahme, einen Außendurchmesser von 85 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Gesamtbreite von 12 mm. Vor der Montage sollten Wellen- und Gehäusedurchmesser geprüft werden, um einen dichten Sitz ohne Verzug der Dichtkante zu erreichen.
Der verwendete Werkstoff NBR, auch bekannt als Perbunan, eignet sich für einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzwerte behält das Elastomer seine flexible Rückstellkraft und dichtet gegenüber herkömmlichen Mineralölen sowie Schmierfetten in Industrieaggregaten ab.
Die Dichtung ist für Betriebsbedingungen mit einem Druck von maximal 0,5 bar ausgelegt. Für höhere Drücke sind klassische Radial-Wellendichtringe dieser Bauform nicht vorgesehen, da sich die Dichtlippe verformen und der Verschleiß an der Welle ansteigen würde.
Die Zugfeder aus unlegiertem Stahl übt eine kontinuierliche radiale Kraft auf die Dichtlippe aus. Sie drückt das Elastomer gleichmäßig an die rotierende Wellenoberfläche, gleicht geringfügige Wellenbewegungen aus und dichtet den Schmierstoffraum im Betrieb ab.
Der Verzicht auf eine Schutzlippe senkt die Reibleistung sowie die Wärmeentwicklung an der Kontaktstelle zwischen Dichtring und Welle. Dies empfiehlt sich in Gehäusen, die bereits durch vorgelagerte Kappen oder saubere Umgebungsbedingungen vor äußerem Staubeintrag geschützt sind.
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