DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 5% | 4,77 € |
| 50 | 10% | 4,52 € |
| 150 | 15% | 4,27 € |
| 250 | 20% | 4,02 € |
Der Radial-Wellendichtring w35-56-10-ba aus NBR dichtet rotierende Wellen mit 35 mm Durchmesser gegen Schmierstoffaustritt und Schmutzeintritt ab.
Wellendichtringe w35-56-10-ba kommen als berührende Dichtelemente an rotierenden Maschinenteilen zum Einsatz. Mit einem Innendurchmesser von 35 mm, einem Außendurchmesser von 56 mm sowie einer Einbaubreite von 10 mm passt diese Ausführung in vorgegebene Gehäusebohrungen. Die elastische Dichtlippe liegt direkt auf der Welle auf und schirmt den Lagerraum gegen Umwelteinflüsse ab, während Schmiermittel wie Öl oder Fett im Inneren der Konstruktion verbleiben.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Dichtung an rotierenden Wellen und Gehäusedurchführungen im allgemeinen Maschinenbau. Sie trennt Schmierbereiche sauber vom Außenbereich und dient dazu, Flüssigkeitsverlust an bewegten Wellen zu vermeiden. Dank der kompakten Breite von 10 mm lässt sich der Ring platzsparend in Gehäusedeckeln oder Lagerflanschen verbauen. Für Reparaturen in der Instandhaltung erlaubt das feste Maß einen direkten Austausch verschlissener Dichtelemente ohne Nacharbeit am Sitz.
Das verarbeitete Nitrilkautschuk-Material, bekannt als NBR oder Perbunan, zeichnet sich durch gute Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Schmierölen und Schmierfetten aus. Die Dichtung deckt einen Einsatzbereich von -30 bis +100 °C ab. Das Elastomer behält in dieser Spanne seine Flexibilität, wodurch die Lippe Wellenbewegungen ausgleicht. Bei aggressiven Chemikalien oder höheren Dauertemperaturen sollten Betreiber alternative Werkstoffe prüfen.
Die Ausführung besitzt einen Innendurchmesser von 35 mm, passend für Wellen dieses Durchmessers. Der Außendurchmesser beträgt 56 mm für die Gehäusebohrung, die Bauhöhe liegt bei 10 mm. Diese Proportionen entsprechen gängigen Gehäusemaßen.
Der Dichtring ist für Temperaturen zwischen -30 und +100 °C ausgelegt. Innerhalb dieses Fensters behält der NBR-Werkstoff seine Dichtwirkung sowie Elastizität und widersteht üblichen thermischen Belastungen im Schmierstoffkreislauf rotierender Wellenlagerungen.
NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk) bietet gute Beständigkeit gegen Schmierfette und mineralische Öle sowie Wasser. Für synthetische Spezialflüssigkeiten oder stark oxidierende Säuren empfiehlt sich vorab ein gezielter Abgleich der Werkstoffkompatibilität.
Die Einbaulage richtet sich nach dem Hauptzweck: Soll Schmierstoff im Gehäuse gehalten werden, zeigt die Dichtlippe mit der Feder zum Gehäuseinneren. Dient die Montage vorrangig dem Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit von außen, weist die Lippe nach außen.
Wellenenden sollten angefast und entgratet sein, um die feine Dichtlippe beim Aufschieben nicht einzuschneiden. Hilfreich ist ein leichtes Einfetten der Welle sowie die Verwendung passender Einpresshülsen für einen rechtwinkligen Gehäusesitz.
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