DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 5% | 4,01 € |
| 50 | 10% | 3,80 € |
| 150 | 15% | 3,59 € |
| 250 | 20% | 3,38 € |
Der Wellendichtring W32-56-10 BA dichtet rotierende Wellen mit 32 mm Durchmesser gegen Flüssigkeitsaustritt bei 56 mm Gehäusebohrung und 10 mm Breite ab.
Der Wellendichtring W32-56-10 BA dient als Radial-Wellendichtring der Abdichtung rotierender Maschinenelemente. Ausgestattet mit den Abmessungen 32 mm Innendurchmesser, 56 mm Außendurchmesser und 10 mm Breite schließt das Bauteil den Spalt zwischen Welle und Gehäuse. Als Werkstoff kommt NBR zum Einsatz, ein Elastomer für mineralische Öle und Fette. Eine Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt die Dichtlippe und hält den Anpressdruck auf der Welle aufrecht.
Das Bauteil trennt flüssige Schmierstoffe vom Außenbereich bei Druckbelastungen bis maximal 0,5 bar. Das Material deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad ab. Da diese Variante ohne Schutzlippe konstruiert ist, bleibt das Reibungsmoment an der Welle gering. Der Einsatz empfiehlt sich vorrangig für saubere Umgebungsbedingungen ohne äußeren Schmutzanfall.
Die Ausführung BA besitzt einen vollständig kautschukummantelten Außenmantel. Diese elastische Hülle dichtet auch bei thermischer Dehnung und feinen Bearbeitungsspuren in der Gehäusebohrung ab. Gleichzeitig verringert der Gummimantel das Risiko von Passungsrost im Gehäusesitz. Ein leichtes Einfetten der Dichtlippe vor dem Einpressen senkt die Reibungswärme während der ersten Umdrehungen. Eine rechtwinklige Ausrichtung beim Einbau stellt sicher, dass die Dichtkante gleichmäßig anliegt.
Mit den Nennmaßen 32x56x10 mm besteht dieser Radial-Wellendichtring aus Nitrilkautschuk (NBR). Die Ausführung BA verfügt über einen elastomeren Außenmantel, der den festen Sitz im Gehäuse unterstützt. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl spannt die Dichtlippe gleichmäßig auf die Welle vor.
NBR (Perbunan) zeichnet sich durch gute Beständigkeit gegenüber Schmierfetten und mineralölbasierten Ölen aus. Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +100 Grad Celsius. Für aggressive Medien oder deutlich höhere Temperaturen empfehlen sich spezialisierte Elastomer-Werkstoffe wie Fluorkautschuk.
Der Verzicht auf eine Staub- oder Schutzlippe reduziert das Reibungsmoment und die Temperaturentwicklung an der Kontaktstelle. Diese Bauform kommt in geschützten Innenräumen von Aggregaten zum Einsatz, bei denen das Abdichten des internen Schmierstoffs im Vordergrund steht und kein Schmutz von außen droht.
Radial-Wellendichtringe dieser Ausführung sind für eine Druckbeständigkeit von maximal 0,5 bar ausgelegt. Sie sind primär für drucklose Betriebsbedingungen konzipiert. Bei höheren Betriebsdrücken verformt sich die flexible Dichtlippe, was zu beschleunigtem Verschleiß oder Schmierstoffleckagen führen kann.
Die ringförmige Feder sitzt im Innenbereich der Dichtlippe und erzeugt eine stetige Radialkraft auf die Wellenoberfläche. Sie gleicht geringe Wellenbewegungen sowie den natürlichen Materialverschleiß der Dichtkante aus. Für Standard-Schmieröle und trockene Innenräume ist unlegierter Federstahl die gängige technische Wahl.
Benetzen Sie den Außenmantel sowie die Dichtlippe vor dem Einsetzen mit Schmierstoff, um die Montagekräfte zu reduzieren. Drücken Sie den Dichtring mit einem passenden Schlagdorn gleichmäßig und rechtwinklig in die Bohrung ein, damit die Dichtlippe unbeschädigt bleibt.
Freudenberg FST GmbH
Höhnerweg 2 - 4, 69469 Weinheim/Bergstraße, Germany
info@fst.com, https://www.fst.com/de/footer/impressum/