DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 5% | 2,51 € |
| 100 | 10% | 2,38 € |
| 250 | 15% | 2,24 € |
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Kautschukummantelter Wellendichtring W15-28-7 BA aus NBR (15x28x7 mm) mit Zugfeder aus unlegiertem Stahl zur Abdichtung rotierender Wellen.
Der Wellendichtring W15-28-7 BA dichtet rotierende Wellen gegen das Austreten von Schmierstoffen ab. Mit einem Innendurchmesser von 15 mm, einem Außendurchmesser von 28 mm und einer Breite von 7 mm entspricht dieses Bauteil gängigen Einbaumaßen im Maschinenbau. Das Elastomer NBR (Perbunan) bietet Beständigkeit gegenüber Schmierölen und Fetten auf Mineralölbasis. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl hält den radialen Anpressdruck der Dichtlippe auf der Wellenlauffläche aufrecht.
Dieser Radial-Wellendichtring dient vorrangig dem Rückhalten von Schmierfett und Schmieröl in rotierenden Wellenanordnungen. Die Bauform ohne Schutzlippe zeichnet sich durch eine geringe Reibleistung aus, da lediglich eine einzelne Dichtkante auf der Welle anliegt. Das reduziert die Reibungswärme an der Kontaktzone. Der Einsatz erfolgt vor allem in geschlossenen Baugruppen oder sauberen Umgebungen, bei denen keine Schmutzbeaufschlagung von außen auftritt. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +100 Grad.
Die Kautschukummantelung am Außendurchmesser gleicht thermische Ausdehnungen und leichte Oberflächenrauheiten in der Gehäusebohrung aus. Auch bei Gehäusen aus Leichtmetall oder bei geteilten Gehäusen unterstützt der elastische Außenmantel einen festen Sitz und beugt statischen Leckagen am Außenumfang vor. Beachten Sie bei der Systemauslegung die zulässige Druckbelastung: Das Element ist für Drücke bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Ein leichtes Einölen des Außenmantels erleichtert das rechtwinklige Einpressen in den Lagersitz.
Das Dichtelement besitzt einen Innendurchmesser von 15 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 28 mm für die Gehäusebohrung und eine Einbaubreite von 7 mm. Diese Maße definieren den erforderlichen Bauraum. Achten Sie beim Einbau auf einen rechtwinkligen Sitz zur Wellenachse, damit die Dichtkante ringsum gleichmäßig an der Welle anliegt.
Der Dichtungskörper besteht aus Nitril-Butadien-Kautschuk, kurz NBR oder Perbunan. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch seine Beständigkeit gegen herkömmliche Mineralöle und Schmierfette aus. Zudem bleibt das Material bei Temperaturen von -30 bis +100 Grad formstabil. Für die nötige Lippenanpressung sorgt eine ringförmige Zugfeder aus unlegiertem Stahl.
Die Konstruktion ist für drucklose Anwendungen sowie Systeme mit einem Betriebsüberdruck von bis zu maximal 0,5 bar ausgelegt. Höhere Druckwerte können die Dichtlippe verformen, was zu erhöhtem Verschleiß oder Schmiermittelaustritt führt. Bei Betriebsbedingungen mit höheren Drücken sind konstruktive Maßnahmen wie Druckentlastungen oder spezielle Hochdruckausführungen erforderlich.
Der Verzicht auf eine Staub- oder Schutzlippe verringert die Reibung an der rotierenden Welle. Das spart Antriebsleistung und senkt die Temperaturentwicklung an der Dichtkante. Diese Bauart eignet sich vor allem für geschlossene Bauräume, bei denen keine direkte Beaufschlagung durch Schmutz, Staub oder Spritzwasser von der Außenseite her droht.
Der gummierte Außenumfang dichtet gegenüber der Gehäusebohrung ab, selbst wenn dort feinere Bearbeitungsspuren vorliegen. Zudem gleicht das Elastomer unterschiedliche Wärmeausdehnungen zwischen Gehäuse und Dichtring aus. Das verhindert Passungsrost und Kriechleckagen am Außensitz, wie sie bei metallischem Außensitz in Leichtmetallbohrungen vorkommen können.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -30 und +100 Grad. Innerhalb dieser Grenzen behält das Perbunan seine elastischen Dichteigenschaften bei. Bei dauerhaften Temperaturen oberhalb von 100 Grad verhärtet der Werkstoff mit der Zeit, wodurch die Dichtwirkung nachlässt. Für höhere Temperaturbelastungen sollten entsprechende Alternativwerkstoffe gewählt werden.
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