DICHTOMATIK
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Wellendichtring W65-95-13 BASL dient dem Schutz rotierender Wellen vor Schmierstoffaustritt und Schmutzeintrag bei Abmessungen von 65x95x13 mm.
Der Wellendichtring W65-95-13 BASL dient als berührendes Dichtelement für rotierende Wellen im Maschinen- und Anlagenbau. Gefertigt aus NBR (Perbunan) deckt dieser Radial-Wellendichtring einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad ab. Mit einer Bohrung von 65 mm, einem Außendurchmesser von 95 mm und einer Breite von 13 mm passt die Dichtung exakt in passende Gehäusebohrungen. Die Kautschukummantelung am Außenmantel unterstützt einen festen Sitz im Gehäuse und dichtet statisch sauber ab.
Dieser Radialdichtring eignet sich zur Abdichtung rotierender Maschinenteile gegen Schmierstoffe bei einem Betriebsdruck von bis zu maximal 0,5 bar. Das Bauteil dichtet rotierende Wellendurchtritte an entsprechenden Gehäusen ab. Während die primäre Dichtlippe den Austritt von Schmieröl oder Schmierfett verhindert, wehrt die integrierte Staub- und Schutzlippe äußere Partikel wie Staub und feinen Schmutz ab.
Die zusätzliche Schutzlippe der Bauform BASL trennt den Schmierbereich von der Umgebung ab und schützt die Hauptdichtlippe vor abrasivem Verschleiß durch Umgebungsstaub. Eine Zugfeder aus unlegiertem Stahl hält den nötigen radialen Anpressdruck der Dichtkante auf der 65-mm-Welle aufrecht. Durch den gummierten Außenmantel gleicht der Dichtring geringe Oberflächenrauheiten in der 95-mm-Gehäusebohrung aus und erleichtert die fachgerechte Montage im Lagersitz.
Der Dichtring besitzt einen Innendurchmesser von 65 mm, passend für Wellen dieses Maßes. Der Außendurchmesser beträgt 95 mm für den Einbau in die Gehäuseaufnahme, während die Gesamtbreite 13 mm misst. Diese Maße entsprechen einer gängigen Abstufung für Radial-Wellendichtringe in industriellen Antriebssystemen.
Die Kennzeichnung BASL beschreibt einen Radial-Wellendichtring mit Kautschukummantelung und einer zusätzlichen Staub- oder Schutzlippe. Neben der gefederten Hauptdichtlippe, die Schmierstoff im Gehäuseinneren zurückhält, dient die vorgelagerte Schutzlippe dazu, Schmutzpartikel von außen abzuweisen. Dies erhöht den Schutz bei staubbelasteten Betriebsbedingungen.
Der verwendete Werkstoff NBR (Nitrilkautschuk/Perbunan) deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad ab. Innerhalb dieser Grenzen behält das Elastomer seine Flexibilität und Dichtwirkung bei gängigen Industrieölen und Fetten. Für Anwendungen außerhalb dieses Fensters sollten alternative Werkstoffe gewählt werden.
Die Konstruktion ist für einen maximalen Druck von bis zu 0,5 bar ausgelegt. Standard-Wellendichtringe sind vorrangig für drucklose Systeme oder sehr geringen Überdruck konzipiert. Bei höheren Betriebsdrücken empfiehlt sich der Einsatz speziell verstärkter Druckdichtungen, um ein Verformen der Dichtlippe zu verhindern.
Die Zugfeder aus unlegiertem Stahl umschließt die Dichtlippe und übt eine gleichmäßige radiale Vorspannung auf die Welle aus. Sie gleicht thermische Dehnungen sowie minimale Wellenbewegungen aus und unterstützt den konstanten Linienkontakt der Dichtkante. Dadurch bleibt die Abdichtung auch bei variierenden Drehzahlen wirksam.
Ein kautschukummantelter Außenmantel dichtet Gehäusebohrungen selbst bei leichten Rauheiten oder thermischer Ausdehnung des Gehäuses sicher statisch ab. Zudem verringert die Elastomerschicht das Risiko von Riefenbildung beim Einpressen in weichere Gehäusewerkstoffe. Dies erleichtert eine schonende Montage im Vergleich zu rein metallischen Außenflächen.
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