DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 5% | 4,44 € |
| 50 | 10% | 4,22 € |
| 150 | 15% | 3,98 € |
| 250 | 20% | 3,74 € |
Der Wellendichtring W40-55-12 BA dichtet rotierende Wellen mit 40 mm Durchmesser bei 55 mm Gehäusebohrung und 12 mm Breite ab.
Der Wellendichtring W40-55-12 BA schützt Baugruppen vor dem Austritt von Schmierstoffen und hält Medien im Gehäuseinneren zurück. Die Bauform BA besitzt einen elastomeren Außenmantel aus NBR (Perbunan), der einen dichten Sitz im Lagergehäuse unterstützt. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl sorgt für die radiale Anpressung der Dichtlippe auf der rotierenden Welle. Der Radial-Wellendichtring kommt in öl- und fettgeschmierten Systemen im Maschinenbau zum Einsatz.
Dieser Radial-Wellendichtring dichtet rotierende Wellen gegen das Entweichen von flüssigen oder pastösen Schmiermitteln ab. Das Elastomer NBR widersteht gebräuchlichen Schmierölen und Schmierfetten auf Mineralölbasis im Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius. Die Bauform ohne zusätzliche Schutzlippe reduziert Reibung und Wärmeentwicklung an der Dichtkante. Dadurch eignet sich das Dichtelement für Wellen- und Gehäuseabdichtungen, bei denen keine Schmutzbeaufschlagung von außen vorliegt.
Die Ausführung BA verfügt über einen vollständig mit Kautschuk ummantelten Außenmantel. Diese Konstruktion erleichtert die Montage in die Aufnahmebohrung und gleicht fertigungsbedingte Rauheiten sowie geringe Wärmeausdehnungen des Gehäuses aus. Die Dichtung ist für eine Druckbeständigkeit bis maximal 0,5 bar ausgelegt, weshalb der Dichtring vorwiegend in drucklosen oder gering mit Überdruck beaufschlagten Systemen zum Einsatz kommt. Vor dem Einbau empfiehlt sich die Prüfung auf eine saubere, unbeschädigte Welle sowie eine gratfreie Gehäusekante.
Die Maße betragen 40 mm Innendurchmesser für die Welle, 55 mm Außendurchmesser für die Gehäusebohrung sowie 12 mm Einbaubreite. Vor dem Austausch empfiehlt sich das Nachmessen von Wellendurchmesser und Gehäusebohrung, um den passgenauen Sitz des Dichtelements zu unterstützen.
Als Elastomer kommt NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk oder Perbunan) zum Einsatz. Dieser Werkstoff widersteht mineralölbasierten Schmierfetten und Ölen. Die integrierte Zugfeder zur Lippenanpressung ist aus unlegiertem Stahl gefertigt.
Der Temperatureinsatzbereich erstreckt sich von -30 bis +100 Grad Celsius. In diesem Temperaturfenster behält das Elastomer NBR seine werkstoffspezifische Flexibilität und Dichtwirkung. Bei anhaltend höheren Betriebstemperaturen verhärtet NBR vorzeitig, weshalb die Temperaturgrenzen während des Betriebs einzuhalten sind.
Die zulässige Druckbeständigkeit liegt bei maximal 0,5 bar. Das Bauteil dient in erster Linie der drucklosen Abdichtung von Schmierstoffen in Gehäusen. Bei Anwendungen mit pulsierenden Drücken oder höheren Systemdrücken sind zusätzliche Druckentlastungen vorzusehen.
Ohne zusätzliche Schutzlippe arbeitet der Dichtring mit lediglich einer Dichtkante. Dadurch entstehen an der Kontaktfläche geringere Reibungskräfte, was zu einer geringeren Erwärmung im Betrieb führt. Diese Bauart kommt bevorzugt dort zum Einsatz, wo die Dichtstelle bereits konstruktiv vor äußerem Schmutz geschützt ist.
Die Kautschukummantelung ermöglicht ein gleichmäßiges Einpressen in die Gehäusebohrung. Vor der Montage empfiehlt sich das leichte Benetzen der Außenfläche und der Dichtlippe mit Schmierstoff. Ein geeignetes Einpresswerkzeug sollte rechtwinklig und plan ansetzen, um ein Verkanten oder Verformen des Innenkörpers zu vermeiden.
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