DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W105-140-13 B2SL dichtet rotierende Wellen mit 105 mm Durchmesser gegen Schmierstoffaustritt und das Eindringen von Schmutz ab.
Der Wellendichtring W105-140-13 B2SL dient der Abdichtung rotierender Wellen in Gehäusen. Mit einem Innendurchmesser von 105 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm und einer Breite von 13 mm entspricht dieser Radial-Wellendichtring definierten Einbauräumen im Maschinen- und Anlagenbau. Das Elastomer NBR (Perbunan) deckt einen Einsatzbereich von -30 bis +100 Grad ab. Eine Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt die Dichtlippe mechanisch und hält die radiale Vorspannung auf der Welle aufrecht.
Diese Radialdichtung kommt bei rotierenden Wellen zum Einsatz, um Schmieröle oder Schmierfette im Gehäuseinnenraum zu halten. Durch die integrierte Staub- und Schutzlippe schützt die Dichtung den Innenraum zusätzlich vor Schmutzpartikeln von außen. Die Konstruktion ist für Umgebungen mit mäßiger Druckbelastung bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Typische Einsatzorte finden sich im industriellen Anlagenbau und in der allgemeinen Antriebstechnik.
Die Ausführung B2SL zeichnet sich durch einen beidseitig geschlossenen Metallaußenmantel aus. Dieser sorgt für einen festen und exakt ausgerichteten Sitz in der Gehäusebohrung, selbst bei thermischer Belastung des Gehäuses. Bei der Montage pressen Sie den Dichtring mit geeignetem Werkzeug gleichmäßig ein. Achten Sie auf eine saubere, gratfreie Welle und schmieren Sie die Dichtlippe vor dem Einbau leicht an, um Reibung in der Anlaufphase zu minimieren.
Die Radialdichtung besitzt einen Innendurchmesser von 105 mm, einen Außendurchmesser von 140 mm und eine Breite von 13 mm. Diese Abmessungen bestimmen die Eignung für den Wellendurchmesser und die Gehäusebohrung in Ihrer Konstruktion.
Der Werkstoff NBR (Perbunan) eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad. Innerhalb dieses Temperaturfensters behält das Elastomer seine Elastizität und Dichtwirkung im Kontakt mit mineralischen Schmierstoffen und Fetten.
Die zusätzliche Schutzlippe wirkt als berührende Barriere gegen Staub, Schmutz und Feuchtigkeit aus der Umgebung. Sie entlastet die primäre Dichtlippe und verhindert das vorzeitige Eindringen abrasiver Partikel in die Kontaktzone der Welle.
Dieser Radial-Wellendichtring ist für eine Druckbelastung von bis zu maximal 0,5 bar ausgelegt. Bei drucklosen oder gering mit Überdruck beaufschlagten Systemen verhindert die Konstruktion den Austritt des Mediums, eignet sich jedoch nicht für Hochdruckanwendungen.
Die integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl sorgt für eine gleichmäßige radiale Anpressung der Elastomerlippe an die Wellenoberfläche. Dadurch gleicht sie Schwingungen und Wellenbewegungen im Betrieb aus, um einen stetigen Dichtspalt zu wahren.
Die Kennzeichnung B2SL steht für eine metallummantelte Ausführung mit beidseitig geschlossenem Metallgehäuse sowie einer zusätzlichen Schutzlippe. Der metallene Außenmantel unterstützt einen formstabilen Festsitz in der Gehäuseaufnahme.
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