INA
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Der Wellendichtring GR40-50-4 von INA dichtet rotierende Wellen mit 39,3 mm Durchmesser mittels außenliegender Stahlarmierung und NBR-Dichtlippe gegen Schmutz und Schmiermittelverlust ab.
Der Wellendichtring GR40-50-4 dichtet rotierende Wellenteile gegen den Austritt von Schmierstoffen ab. Das Bauteil verfügt über einen Innendurchmesser von 39,3 mm, einen Außendurchmesser von 50,09 mm sowie eine schmale Breite von 4 mm. Gefertigt aus Acrylnitril-Butadien-Kautschuk (NBR), deckt der Radialdichtring einen Temperaturbereich von -30 bis +110 °C ab. Die Konstruktion kommt ohne separate Zugfeder aus.
Dieses Dichtelement kommt vorrangig an kompakten Lagerstellen im Maschinenbau, in Getrieben oder an Nebenaggregaten zum Einsatz. Durch die geringe Breite von 4 mm passt die Dichtung in axial eng begrenzte Bauräume. Das Elastomer NBR erweist sich als beständig gegenüber gängigen mineralölbasierten Schmierfetten und Schmierölen. Bis zu einem Druck von maximal 0,5 bar dichtet die Komponente Medien ab.
Die außenliegende Stahlarmierung sorgt für einen festen, maßhaltigen Sitz in der Aufnahmebohrung des Gehäuses. Ein metallischer Außenmantel verhindert das Verkanten beim Einpressen und hält den Ring auch bei wechselnden thermischen Belastungen formstabil. Die integrierte Schutzlippe bildet eine zusätzliche Barriere an der Außenseite. Sie hält eindringende Staubpartikel und Schmutz vom eigentlichen Dichtkontakt fern, was die Welle schont.
Der Dichtring besitzt einen Innendurchmesser von 39,3 mm für die Wellenaufnahme, einen Außendurchmesser von 50,09 mm für das Gehäuse und eine schmale Bauhöhe von 4 mm. Diese Abmessungen ermöglichen den Einbau bei geringem axialem Platzangebot in Gehäusebohrungen.
NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk) zeichnet sich durch gute Beständigkeit gegenüber Schmierfetten, Ölen auf Mineralölbasis und Wasser aus. Der Werkstoff deckt einen Einsatzbereich von -30 bis +110 °C ab. Zudem bietet Perbunan eine solide mechanische Abriebfestigkeit an rotierenden Gegenlaufflächen.
Die zusätzliche Staub- und Schutzlippe ist der primären Dichtkante vorgelagert. Sie streift feine Staubpartikel und trockenen Schmutz von der Wellenoberfläche ab. Dadurch gelangt weniger abrasive Verschmutzung an die Hauptdichtlippe, was vorzeitigen Verschleiß der Welle verringert.
Die Ausführung ist für Betriebsbedingungen mit einem Druck von höchstens 0,5 bar ausgelegt. Dichtringe dieser Bauform eignen sich vor allem für drucklose oder leicht druckbeaufschlagte Schmieröl- und Fetträume. Ein Überschreiten dieser Druckgrenze kann die Dichtlippe anheben.
Modelle der Baureihe GR nutzen die Eigenspannung des Elastomers zur Abdichtung an der Wellenoberfläche. Ohne metallische Zugfeder baut die Dichtung besonders flach und kompakt. Das reduziert die innere Reibung an der Dichtlippe bei gleichzeitig vereinfachtem konstruktivem Aufbau.
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