INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,61 € | 11,68 € |
| 25 | 1,23 € | 11,06 € |
| 50 | 1,84 € | 10,45 € |
Kautschukummantelter Wellendichtring G70-78-5 von INA in den Maßen 70x78x5 mm aus NBR für kompakte Bauräume mit zusätzlicher Schutzlippe.
Der Wellendichtring G70-78-5 dient der Abdichtung rotierender Wellen gegenüber Schmierstoffaustritt und Schmutzeintrag. Dieses Dichtelement von INA besitzt eine Bohrung von 70 mm, einen Außendurchmesser von 78 mm sowie eine schmale Breite von 5 mm. Durch die geringe axiale Bauhöhe passt die Dichtung in flache Gehäusebohrungen. Gefertigt aus NBR (Perbunan), deckt der Ring einen Temperaturbereich von -30 bis +110 Grad ab. Die Ausführung arbeitet ohne Zugfeder und hält Drücken bis max. 0,5 bar stand.
Der Wellendichtring G70-78-5 eignet sich vor allem für Lagerstellen mit beengtem axialem Bauraum, bei denen geringe Überdrücke bis maximal 0,5 bar auftreten. Typische Einsatzmöglichkeiten finden sich in rotierenden Wellenanordnungen mit Fett- oder Ölschmierung. Dank der Beständigkeit von NBR gegenüber mineralischen Schmierölen dichtet der Ring Lagerungen im Bereich von -30 bis +110 Grad ab. Die integrierte Schutzlippe hält zugleich äußere Schmutzpartikel von der Dichtzone fern.
Die federlose Konstruktion des Dichtrings minimiert die Reibung auf der Gegenlauffläche der Welle, wobei mangels Wurmfeder kein Bauteil bei Vibrationen abspringen kann. Der elastomere Außenmantel aus Kautschuk erleichtert das Einpressen in das Gehäuse und gleicht leichte thermische Ausdehnungen aus. Bei der Montage empfiehlt sich eine sauber angefaste Welle, um Dichtkante und Schutzlippe vor Beschädigungen zu bewahren. Schmierfett im Zwischenraum beider Lippen unterstützt die Dichtwirkung.
Mit einem Innendurchmesser von 70 mm sitzt dieses Bauteil passgenau auf entsprechenden Wellen. Der Außendurchmesser beträgt 78 mm, während die axiale Breite bei schmalen 5 mm liegt. Diese Abmessungen erlauben den Einbau in flache Dichtungssitze von Aggregaten, bei denen Standarddichtungen mit größerer Baubreite keinen ausreichenden Platz finden.
NBR, auch bekannt als Perbunan, deckt einen Temperatureinsatzbereich von -30 bis +110 Grad ab. Der Werkstoff zeichnet sich durch gute Beständigkeit gegen herkömmliche Schmieröle, Schmierfette und mineralische Medien aus. Für extreme thermische Belastungen über 110 Grad oder aggressive chemische Zusätze sollten stattdessen Dichtelemente aus Fluorkautschuk gewählt werden.
Als berührende Vorstufe zur Hauptdichtlippe hält die Schutzlippe Staub, Abrieb sowie Schmutzpartikel von außen ab. Sie bewahrt die primäre Dichtkante vor vorzeitigem Verschleiß durch abrasive Fremdkörper. Bei der Montage empfiehlt es sich, den Raum zwischen Schutzlippe und Hauptdichtlippe mit einem geeigneten Schmierfett zu befüllen.
Ein gummierter Außenmantel unterstützt die Abdichtung von Gehäusebohrungen selbst bei leichten Oberflächenrauheiten oder geteilten Gehäusen. Zudem verringert die elastische Oberfläche die erforderliche Einpresskraft bei der Montage und gleicht thermische Ausdehnungen zwischen Gehäuse und Ringkörper aus. Dies trägt dazu bei, Passungsrost und Kriechölverluste an der Gehäusewandung zu verringern.
Die Ausführung ohne Zugfeder ist für den drucklosen Betrieb bis zu einem maximalen Druck von 0,5 bar ausgelegt. Weil keine metallische Wurmfeder radialen Anpressdruck erzeugt, läuft der Dichtring mit besonders geringer Reibung. Höhere Betriebsdrücke würden die flexible Dichtlippe verformen und zu Undichtigkeiten führen.
Die Ausrichtung richtet sich nach dem vorrangigen Schutzzweck im Gehäuse. Soll das Austreten von Schmierstoff verhindert werden, zeigt die Hauptdichtlippe nach innen zum Gehäuseinneren. Dient die Dichtung vorrangig dem Schutz gegen von außen eindringenden Schmutz, wird die Dichtlippe nach außen montiert. Die Schutzlippe zeigt dabei stets zur Schmutzseite.
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