DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W50-110-10 BASL (50x110x10 mm) dichtet rotierende Wellen gegen Ölaustritt und Schmutzeintrag ab.
Beim Wellendichtring W50-110-10 BASL handelt es sich um eine elastomere Radial-Wellendichtung nach Bauform BASL für Wellen mit 50 mm Durchmesser. Die Kombination aus kautschukummanteltem Außenmantel und einer Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt einen festen Sitz im Gehäuse mit 110 mm Aufnahmebohrung. Gefertigt aus NBR (Perbunan), eignet sich dieser Dichtring für vielfältige industrielle Abdichtungsaufgaben bei Schmierstoffen auf Mineralölbasis und schützt mechanische Baugruppen vor Schmutzeintrag.
Dieser Radial-Wellendichtring kommt an rotierenden Wellen zum Einsatz, bei denen Schmierfett oder Schmieröl im Gehäuse gehalten werden soll. Dank der Druckbeständigkeit bis maximal 0,5 bar dichtet das Bauteil drucklose oder leicht druckbeaufschlagte Systeme ab. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +100 Grad, wodurch die Dichtung gängige Anforderungen im Maschinenbau und in der industriellen Instandhaltung abdeckt.
Die Kennzeichnung BASL steht für eine Ausführung mit zusätzlicher Schutzlippe, die der primären Dichtlippe vorgelagert ist. Während die federunterstützte Dichtlippe dazu dient, das Austreten von Schmierstoffen zu hemmen, hält die Schutzlippe Staub und Schmutzpartikel von außen fern. Der kautschukummantelte Außendurchmesser gleicht geringe thermische Ausdehnungen sowie Oberflächenrauheiten in der Gehäusebohrung aus. Dadurch bleibt die Dichtwirkung auch bei geteilten Gehäusen erhalten.
Der Dichtring verfügt über einen Innendurchmesser von 50 mm, passend für Wellen mit diesem Durchmesser. Der Außendurchmesser beträgt 110 mm für entsprechende Gehäusebohrungen, während die axiale Baubreite bei 10 mm liegt. Diese Maße definieren den erforderlichen Bauraum in der Gehäuseaufnahme.
BASL kennzeichnet einen Radial-Wellendichtring mit gummielastischem Außenmantel und einer zusätzlichen Schutzlippe zur Staubabwehr. Die primäre Dichtlippe wird durch eine integrierte Feder an die Welle angepresst. Durch den Kautschukmantel sitzt der Ring fest im Gehäuse und dichtet die Aufnahmebohrung auch bei Wärmeausdehnung statisch ab.
Das Dichtungsmaterial NBR (Perbunan) deckt einen Einsatzbereich von -30 bis +100 Grad ab. Innerhalb dieses Temperaturfensters behält das Elastomer seine Elastizität und Dichtwirkung bei Kontakt mit typischen Schmierfetten und Schmierölen. Für thermische Belastungen über +100 Grad sind werkstoffseitig andere Ausführungen erforderlich.
Die Bauform ist für Druckbelastungen bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Sie dient primär drucklosen Systemen, in denen Schmiermittel zurückgehalten und Schmutz abgehalten werden. Liegt der Anlagendruck über 0,5 bar, sind spezielle Druckdichtringe oder druckentlastende Konstruktionen notwendig.
Eine Zugfeder aus unlegiertem Stahl verleiht der Dichtlippe die nötige radiale Vorspannung auf der Welle. In öl- und fettgeschmierten Umgebungen schützt das Schmiermedium die Feder vor Korrosion. Sie hält den Lippenkontakt zur Welle auch bei Temperaturschwankungen und fortschreitender Betriebszeit aufrecht.
Die Kautschukummantelung sorgt für eine statische Abdichtung am Gehäusesitz. Das Elastomer gleicht leichte Oberflächenrauheiten sowie unterschiedliche Wärmeausdehnungskoeffizienten zwischen Ring und Gehäusewerkstoff aus. Zudem mindert der gummierte Außenmantel das Risiko von Passungsrost und Leckagen über den Außensitz.
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