W85-110-12  BA Wellendichtringe von DICHTOMATIK
W85-110-12  BA Wellendichtringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

Wellendichtringe DICHTOMATIK W85-110-12 BA

Technische Daten
 
Innendurchmesser
85 mm
Außendurchmesser
110 mm
Breite
12 mm
Material
NBR (Perbunan)
Ausführung
kautschukummantelt
Temperaturbereich
-30 bis +100 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
ohne
Zugfeder
aus unlegiertem Stahl
Gewicht
0,07 kg
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W85-110-12 BA
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W85-110-12 BA

Der Wellendichtring W85-110-12 BA dichtet rotierende Wellen mit 85 mm Durchmesser in Gehäusebohrungen von 110 mm gegen Schmierstoffaustritt ab.

Der Wellendichtring W85-110-12 BA dient der funktionellen Abdichtung rotierender Maschinenelemente gegen das Austreten von Öl oder Fett. Mit einem Innendurchmesser von 85 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm und einer Einbaubreite von 12 mm entspricht das Bauteil metrischen Standardabmessungen im Maschinenbau. Das elastische NBR-Material umschließt das Bauteil vollflächig als Außenmantel und gleicht fertigungsbedingte Oberflächenrauheiten sowie geringe Unebenheiten der Gehäusebohrung elastisch aus. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl sorgt für die nötige Radialkraft und hält die Dichtlippe an der Welle in Position.

In welchen Einbauräumen bewährt sich der Wellendichtring W85-110-12 BA?

Dieser Radial-Wellendichtring gelangt an Lagerstellen rotierender Wellen zum Einsatz, bei denen flüssige Schmierstoffe oder Schmierfette im Innenraum des Gehäuses verbleiben sollen. Das Modell eignet sich für Bauräume, an denen keine zusätzliche Schutzlippe gegen Schmutzeintrag von außen erforderlich ist, da die Einbaustelle bereits durch eine geschlossene Konstruktion abgeschirmt wird. Durch die Beständigkeit von NBR gegenüber mineralischen Ölen und Fetten deckt das Dichtelement vielfältige Einsatzzwecke im Maschinen- und Anlagenbau ab.

Welche Eigenschaften zeichnen die kautschukummantelte Ausführung aus NBR aus?

Der gummierte Außenmantel aus Nitrilkautschuk erleichtert das gleichmäßige Einpressen in den Gehäusesitz und dichtet die Bohrung auch bei unterschiedlicher thermischer Ausdehnung zwischen Gehäuse und Dichtring ab. Der Werkstoff NBR (Perbunan) deckt dabei einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ab. Mit einer Druckbeständigkeit von bis maximal 0,5 bar ist der Wellendichtring für Anwendungen ohne nennenswerten Innendruck ausgelegt, bei denen rotierende Wellen fachgerecht abgedichtet werden müssen.

Welche Maße hat der Wellendichtring W85-110-12 BA?

Dieser Radial-Wellendichtring besitzt einen Innendurchmesser von 85 mm für die aufzunehmende Welle, einen Außendurchmesser von 110 mm für den Sitz in der Gehäusebohrung und eine Einbaubreite von 12 mm. Vor dem Einbau sollten Wellensitz und Bohrungstiefe kontrolliert werden, um einen planen und spannungsfreien Sitz im Aggregat zu unterstützen.

Was bedeutet die Bauform BA bei diesem Wellendichtring?

Die Typenbezeichnung BA kennzeichnet einen Radial-Wellendichtring mit einem vollständig kautschukummantelten Außenmantel sowie einer durch eine Zugfeder vorgespannten Dichtlippe. Diese gummierte Außenfläche dichtet auch bei Gehäusen mit fertigungsbedingter Oberflächenrauheit ab und beugt der Bildung von Passungsrost in der Aufnahmebohrung vor.

In welchem Temperaturbereich arbeitet der Dichtring aus NBR?

Das Elastomer NBR (Perbunan) deckt einen Einsatzbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ab. Innerhalb dieser Temperaturspanne behält der Werkstoff seine elastischen Eigenschaften gegenüber mineralölbasierten Schmierstoffen und Fetten. Bei anhaltend höheren Betriebstemperaturen oder aggressiven synthetischen Ölen sollten andere Werkstoffvarianten gewählt werden.

Welcher Betriebsdruck ist für diesen Dichtring zulässig?

Der Dichtring hält einer Druckbelastung von bis zu maximal 0,5 bar stand. Bauartbedingt eignen sich Standard-Wellendichtringe vor allem für drucklose Bauräume oder Gehäuse mit nur leichten Druckschwankungen durch Erwärmung. Für deutlich höhere Betriebsdrücke sind spezielle Druckdichtringe mit gestützter Lippenkontur erforderlich.

Warum besitzt dieses Modell keine Schutzlippe?

Die Ausführung ohne Schutzlippe erzeugt ein geringeres Reibmoment an der Welle und verringert die Temperaturentwicklung an der Dichtkante. Dieser Dichtring kommt zum Einsatz, wenn die Dichtstelle bereits konstruktiv durch das Gehäuse oder vorgelagerte Abdeckungen vor direktem Schmutz- und Staubeintrag geschützt ist.

Welche Funktion erfüllt die Zugfeder aus Stahl?

Die Zugfeder aus unlegiertem Stahl liegt ringförmig hinter der Dichtkante und erzeugt eine definierte radiale Anpressung an die rotierende Welle. Sie gleicht geringe Wellenbewegungen sowie den einsetzenden Verschleiß der Dichtlippe aus, damit der Dichtkontakt über die Betriebsdauer stabil bleibt.

Freudenberg FST GmbH
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