DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 5% | 7,26 € |
| 50 | 10% | 6,87 € |
| 100 | 15% | 6,49 € |
Der Wellendichtring W65-100-10 BA dichtet rotierende Wellen mit 65 mm Durchmesser bei Bohrungsmaßen von 100 mm und einer Breite von 10 mm ab.
Der Wellendichtring W65-100-10 BA dient der radialen Abdichtung rotierender Maschinenelemente gegen das Austreten von Schmierstoffen wie Ölen oder Fetten. Ausgestattet mit einem Elastomer-Außenmantel aus NBR (Perbunan) unterstützt dieser Dichtring einen festen Sitz in der Gehäusebohrung. Die integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl sorgt für den kontinuierlichen Anpressdruck der Dichtkante an die rotierende Wellenoberfläche. Das Material ist für einen Einsatztemperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ausgelegt.
Dieser Radial-Wellendichtring dichtet Baugruppen ab, bei denen flüssige Schmierstoffe oder Schmierfette im Gehäuseinneren verbleiben müssen. Da die Bauform ohne Schutzlippe gefertigt ist, reduziert sich die Reibleistung an der Wellenoberfläche bei Anwendungen mit geringer Staubbelastung. Typische Einsatzbereiche finden sich an Wellendurchführungen mit einem Wellendurchmesser von 65 mm und einer 100-mm-Gehäusebohrung, bei denen der vorherrschende Betriebsdruck den Grenzwert von 0,5 bar nicht überschreitet.
Die vollständig kautschukummantelte Außenfläche gleicht thermische Ausdehnungen des Gehäusematerials sowie fertigungsbedingte Oberflächenrauheiten der Aufnahmebohrung aus. Dieser gummierte Außensitz verringert das Risiko von Kriechleckagen am Außenmantel und erleichtert die fachgerechte Montage im Gehäusesitz. Vor allem in geteilten Gehäusen oder Gehäusekörpern aus Werkstoffen mit hoher Wärmeausdehnung trägt die Ummantelung wirksam dazu bei, eine dauerhafte Dichtwirkung am Außenring zu erzielen.
Dieser Dichtring weist einen Innendurchmesser von 65 mm für den Sitz auf der Welle, einen Außendurchmesser von 100 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Breite von 10 mm auf. Stimmen Sie Gehäuse und Welle vor dem Einbau präzise auf diese Nennmaße ab.
NBR oder Perbunan zeichnet sich durch gute Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Schmierfetten und Schmierölen aus. Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +100 Grad Celsius. Für diesen thermischen Rahmen bietet der Werkstoff elastische Rückstelleigenschaften und eine solide Abriebfestigkeit der Dichtkante.
Die Ausführung ist für den drucklosen Betrieb sowie für eine Druckbelastung bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Höhere Betriebsdrücke können zu einem Umklappen oder vorzeitigen Verschleiß der Dichtlippe führen, weshalb bei Überdruck spezielle Druckdichtungen erforderlich sind.
Die ringförmige Wurmfeder aus unlegiertem Stahl spannt die Dichtlippe radial auf die Wellenoberfläche vor. Sie kompensiert temperaturbedingte Elastizitätsveränderungen des NBR-Materials und unterstützt den kontinuierlichen Kontakt zwischen Dichtlippe und Welle auch bei fortschreitender Betriebsdauer.
Dichtungen ohne Schutzlippe weisen eine geringere Reibung auf und erzeugen dadurch weniger Wärme an der Kontaktzone. Sie eignen sich für Einbauorte, die bereits durch vorgelagerte Labyrinthe, Abdeckungen oder geschlossene Gehäuse ausreichend vor grobem Schmutz- und Staubbefall von außen geschützt sind.
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