DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W80-110-12 VIT dichtet rotierende Wellen mit 80 mm Durchmesser bei 110 mm Gehäusebohrung und 12 mm Breite ab.
Der Wellendichtring W80-110-12 VIT dient dem Einschluss von Schmierstoffen sowie dem Schutz von Bauteilen gegen den Austritt flüssiger Medien. Durch den Werkstoff FKM (Viton) deckt dieses Dichtelement einen weiten Temperaturbereich von -15 bis +200 Grad ab. Die kautschukummantelte Außenfläche erleichtert den passgenauen Sitz im Gehäuse und gleicht fertigungsbedingte Rauheiten der Aufnahmebohrung wirksam aus. Die Ausführung arbeitet ohne zusätzliche Schutzlippe mit minimaler Reibung an der Welle.
Dieser Radial-Wellendichtring kommt an rotierenden Wellen zum Einsatz, bei denen erhöhte Betriebstemperaturen und chemisch anspruchsvolle Schmierstoffe auftreten. Das Dichtelement ist für eine Druckbeständigkeit von bis zu 0,5 Bar ausgelegt. Durch den Verzicht auf eine Staublippe reduziert sich das Reibmoment an der Lauffläche. Daher eignet sich dieser Radial-Wellendichtring vor allem für Einbauorte in geschützter, weitgehend staubfreier Umgebung.
Der Fluorkautschuk FKM zeichnet sich durch hohe thermische Stabilität sowie sehr gute Beständigkeit gegenüber vielen synthetischen Ölen und Fetten aus. Eine integrierte Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl hält die notwendige Radialkraft der Dichtlippe auf der 80-mm-Welle auch bei Temperaturschwankungen aufrecht. Die Elastomer-Ummantelung verringert zudem das Risiko von Passungsrost im Gehäusesitz und unterstützt die statische Dichtwirkung bei Wärmeausdehnung des Gehäuses.
Dieses Dichtelement besitzt einen Innendurchmesser von 80 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 110 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Einbaubreite von 12 mm. Prüfen Sie vor dem Einbau stets den Wellendurchmesser und die Sitztiefe im Gehäuse.
Dank des Werkstoffs FKM (Viton) reicht der zulässige Temperaturbereich von -15 bis +200 Grad. Dadurch eignet sich die Dichtung für thermisch anspruchsvolle Anwendungen innerhalb dieser Betriebsgrenzen.
Die Zugfeder umschließt die Dichtlippe und presst sie mit einer definierten Radialkraft gleichmäßig auf die rotierende Welle. Die Fertigung aus rost- und säurebeständigem Stahl schützt das Federelement vor Korrosion durch aggressive Schmierstoffe oder Feuchtigkeit.
Die Konstruktion ist für eine Druckbeständigkeit von bis zu maximal 0,5 Bar ausgelegt. Für drucklose oder geringfügig druckbelastete Flüssigkeitsabdichtungen bietet dieses Profil die notwendige Dichtwirkung, sollte jedoch nicht in Hochdrucksystemen eingesetzt werden.
Eine Ausführung ohne zusätzliche Staub- oder Schutzlippe verfügt über lediglich eine Dichtkante zum Schmierstoffraum. Dies verringert die Kontaktfläche zur Welle, senkt die Reibleistung und reduziert die Wärmeentwicklung an der Dichtkante.
Der elastische Außenmantel gleicht thermische Dehnungsunterschiede zwischen Dichtring und Gehäusebohrung aus. Zudem verbessert die gummierte Oberfläche die statische Abdichtung bei geringfügigen Riefen oder leichten Rauheiten in der Gehäusewandung.
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