DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W95-125-12 VIT dichtet rotierende Wellen mit 95 mm Durchmesser bei anspruchsvollen Medieneinflüssen und Temperaturen von -15 bis +200 °C ab.
Dieser Radial-Wellendichtring W95-125-12 VIT dient dem verlässlichen Abdichten von rotierenden Wellen gegen Schmierstoffaustritt. Mit den Nennmaßen 95 mm Innendurchmesser, 125 mm Außendurchmesser und 12 mm Breite passt das Bauteil in standardisierte Gehäusebohrungen. Der Ring besteht aus Fluorkautschuk (FKM, bekannt als Viton). Eine integrierte Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl presst die Dichtlippe gleichmäßig an die Lauffläche der Welle an.
Dieser Dichtring gelangt vorrangig dort zum Einsatz, wo thermische oder chemische Belastungen den Einsatz von Standard-Elastomeren ausschließen. Der Werkstoff FKM deckt Temperaturen von -15 bis +200 °C ab und ist für den Kontakt mit vielen synthetischen Schmierstoffen oder aggressiveren Medien geeignet. Typische Einsatzfelder finden sich in Maschinen und Antriebsanordnungen, bei denen Schmieröl im Gehäuse gehalten werden soll.
Der Außenmantel ist vollständig mit Kautschuk ummantelt, was eine zuverlässige statische Abdichtung in der Gehäusebohrung begünstigt, auch bei erhöhter Oberflächenrauheit des Sitzes. Die Konstruktion ist für einen Überdruck von bis zu maximal 0,5 bar ausgelegt und arbeitet ohne zusätzliche Staub- oder Schutzlippe. Dadurch entsteht an der Kontaktfläche geringere Reibung, was der Wärmeentwicklung bei hohen Umfangsgeschwindigkeiten entgegenwirkt.
Mit 95 mm Innendurchmesser für den Wellensitz, 125 mm Außendurchmesser für die Gehäusebohrung und 12 mm Baubreite entspricht das Maßprofil den standardisierten Nennmaßen. Vor dem Einbau sind der Durchmesser der Welle sowie die Sitztiefe im Lagergehäuse abzugleichen.
Fluorkautschuk (FKM) zeichnet sich durch thermische und chemische Beständigkeit aus. Das Material bleibt bei Betriebstemperaturen von -15 bis +200 °C formstabil und elastisch. Zudem verträgt FKM viele moderne Industrie- und Getriebeschmierstoffe.
Die Druckbeständigkeit dieses Modells liegt bei maximal 0,5 bar Überdruck. Bei druckbeaufschlagten Systemen darf dieser Schwellenwert im Dauerbetrieb nicht überschritten werden, da sich die Dichtlippe sonst verformen oder vorzeitig verschleißen kann.
Die integrierte Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl erzeugt eine radiale Vorspannung auf die Dichtkante. Dadurch liegt die Dichtlippe auch bei Maßschwankungen oder Wellenbewegungen mit gleichmäßiger Anpresskraft an. Die Edelstahlausführung schützt die Feder vor Korrosion durch aggressive Medien.
Ohne zusätzliche Schutzlippe verringern sich Reibung und Hitzeentwicklung an der Welle. Diese Konfiguration eignet sich für saubere Umgebungen, in denen kein externer Schmutz oder Staub von außen einwirkt. Der Dichtring dient in dieser Konfiguration rein dem Rückhalt des Schmiermittels.
Der elastische Außenmantel begünstigt den Ausgleich fertigungsbedingter Riefen oder geringer Rauheiten der Gehäusebohrung. Zudem mindert die Gummierung das Risiko von Passungsrost und erleichtert das gleichmäßige Einpressen des Dichtrings in metallische Gehäusewerkstoffe.
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