DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 5% | 8,57 € |
| 50 | 10% | 8,12 € |
| 100 | 15% | 7,66 € |
Der Wellendichtring W68-90-13 BASL dichtet rotierende Wellen mit 68 mm Durchmesser ab und schützt mit zusätzlicher Schutzlippe vor Schmutzeintrag.
Der Wellendichtring W68-90-13 BASL dient der Abdichtung rotierender Wellen in Maschinen und mechanischen Baugruppen. Mit einem Innendurchmesser von 68 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm und 13 mm Breite schließt dieses Radialdichtelement Schmierstoffe im Gehäuse ein. Der Werkstoff NBR widersteht typischen Fetten sowie Schmierölen bei Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl hält den radialen Anpressdruck der Dichtkante auf der Welle aufrecht.
Dieser Radial-Wellendichtring dichtet Lagerstellen und rotierende Wellen ab, bei denen Maschinenteile flüssige oder pastöse Schmierstoffe führen. Die Konstruktion dichtet drucklose Systeme sowie Gehäusebereiche mit einem Druck von bis max. 0,5 Bar ab. Neben dem Rückhalt von Schmiermitteln blockiert die integrierte Staub- und Schutzlippe das Eindringen von Schmutzpartikeln. Dadurch eignet sich die Ausführung BASL für industrielle Umgebungen mit Schmutz- und Staubbelastung.
Bei der Montage des Wellendichtrings W68-90-13 BASL sorgt der kautschukummantelte Außenmantel für einen festen Dichtsitz in der Gehäusebohrung. Diese Ummantelung gleicht thermische Ausdehnungen aus und dichtet auch bei leichten Riefen im Gehäusesitz ab. Die vorgelagerte Schutzlippe fungiert als zweite Barriere gegen Feststoffpartikel von außen. Benetzen Sie Dichtlippe und Wellenlauffläche vor dem Einbau mit Schmierstoff, um die Reibung während der ersten Umdrehungen zu minimieren.
Dieser Radial-Wellendichtring weist einen Innendurchmesser von 68 mm für die Welle auf. Der Außendurchmesser für die Aufnahme im Gehäuse beträgt 90 mm, während die axiale Baubreite bei 13 mm liegt. Prüfen Sie vor dem Tausch die Einbaumaße an Ihrer Welle und Gehäusebohrung, damit der Dichtring passgenau sitzt.
Die Kennzeichnung BASL beschreibt die spezifische Bauform des Radial-Wellendichtrings. Sie steht für einen außen kautschukummantelten Ringkörper mit einer primären, federunterstützten Dichtlippe sowie einer zusätzlichen Schutzlippe. Diese vorgelagerte Lippe hält Schmutz ab, während die Hauptdichtlippe das Austreten von Schmieröl oder Schmierfett aus dem Gehäuse verhindert.
Die Konstruktion ist für Anwendungen mit geringem Überdruck von bis max. 0,5 Bar ausgelegt. Typische Einsatzfälle sind drucklose Gehäuse und Lagerstellen ohne inneren Überdruck. Bei höheren Druckbelastungen verformt sich die Dichtkante, was zu erhöhtem Reibungswiderstand, starker Erwärmung und frühzeitigem Verschleiß des NBR-Materials führt.
Der Werkstoff NBR (Perbunan) ist für einen Betriebsbereich von -30 bis +100 Grad spezifiziert. Er bietet gute Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Schmierfetten und Ölen. Bei Temperaturen unter -30 Grad verliert das Elastomer an Flexibilität, während anhaltende Temperaturen über 100 Grad die Dichtlippe verhärten und die Dichtwirkung verringern.
Die Zugfeder aus unlegiertem Stahl liegt in einer umlaufenden Nut oberhalb der Hauptdichtlippe. Sie übt eine kontinuierliche radiale Kraft auf die Dichtkante aus und drückt diese an die Wellenoberfläche. Dadurch gleicht die Feder minimale Wellenbewegungen sowie den einsetzenden Lippenverschleiß mechanisch aus, was die Dichtwirkung stabilisiert.
Richten Sie die gefederte Hauptdichtlippe immer dem abzudichtenden Medium zu, sodass die offene Federseite zum Gehäuseinnenraum mit Schmierstoff zeigt. Die zusätzliche Schutzlippe weist nach außen zur Umgebung. So verhindert die Dichtkante den Austritt von Schmiermittel, während die Schutzlippe Schmutz und Feuchtigkeit vom Dichtbereich fernhält.
Freudenberg FST GmbH
Höhnerweg 2 - 4, 69469 Weinheim/Bergstraße, Germany
info@fst.com, https://www.fst.com/de/footer/impressum/